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Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie! |
Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion
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Ferienwohnung
in Ringgenberg
Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. |
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| Leeres Becken: Wo bis vor kurzem ein See war, türmt sich eine 20 Meter hohe Eiswand auf. Die Experten sind dem komplizierten inneren Mechanismus des Unteren Grindelwaldgletschers noch nicht auf den Grund gekommen. (Bilder Bruno Petroni) |
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Eiger-Ost: Ruhe kehrt ein über dem Unteren Grindelwaldgletscher |
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Sie rutschen nach wie vor, die verbliebenen 1,5 Millionen Kubikmeter Fels am östlichen Fuss des Eigers. In den Wintermonaten möchten die Spezialisten unter den Gletscher vordringen, um dessen Innenleben zu erforschen.
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Sorgte diesen Sommer für einigen Wirbel: Die Schlosslauenenwand (Bildmitte). Im Hintergrund der Fieschergletscher mit Fiescherhorn.
Unveränderte Situation beim Unteren Grindelwaldgletscher: Der nun schon seit viereinhalb Monaten im Rutschen befindliche Riesenfels am östlichen Ausläufer des Eigers sinkt nach wie vor mit einer konstanten Geschwindigkeit von über 60 Zentimeter pro Tag unter das Gletschereis. Letzte Messungen mit einem Laserscanner der Universität Lausanne vor einem Monat zeigten: «Die vordere Hälfte der Schlosslauenen bewegt sich nur mit 15 Zentimeter pro Tag in die Tiefe, womit der hintere, grosse Teil des Hanges langsam dahinter wegrutscht», erklärt der zuständige Geologe Hans Rudolf Keusen. Die Schlosslauenenwand (oben links) und die selbstbildenden Seen auf der Gletscheroberfläche.
Vor dem Winterschlaf
Während im August und September noch öfter Felsabbrüche beobachtet werden konnten, wurde es in den letzten Wochen in der Schlosslauenen doch merklich ruhiger, wie Bergführer und Bäregg-Pächter Hansruedi Burgener auf Anfrage bestätigt. Das Berggasthaus Bäregg hat seinen Sommerbetrieb am letzten Sonntag eingestellt. Hans Rudolf Keusen beabsichtigt, vor Wintereinbruch den von einem heftigen Gewitter zerstörten Wasserpegel beim Gletschersee zu ersetzen: «Ausserdem will ich unbedingt in den kommenden Wintermonaten mal von der Gletscherschlucht her unter den Gletscher gehen, um das Innenleben dort mal gründlich zu erforschen», sagt Keusen.
Bruno Petroni, freischaffender Journalist, Matten bei Interlaken / petroni@gmx.ch
Entsprechend erhofft sich der Experte einen kalten Winter, um bei tiefem Wasserstand der Weissen Lütschine und in Begleitung von Rettungschef Kurt Amacher und Glaziologe Martin Funk möglichst gefahrlos und weit in den Gletscher vordringen zu können. 400 000 Kubikmeter Gestein bersten am 13. Juli 2006 in einem gewaltigen Bergsturz auf die Oberfläche des Unteren Grindelwaldgletschers.
Was bisher passierte
11. Juni mittags: Auf der Bäregg gegenüber der Schlosslauenen vernimmt Pächter Hansruedi Burgener plötzlich einen lauten Knall und entdeckt kleine Staubwolken. Ein Rekognoszierungsflug von Rettungschef Kurt Amacher bringt rasch die Gewissheit: Ein 250 Meter langer Riss teilt einen ganzen Felshang von zwei Millionen Kubikmeter vom östlichsten Ausläufer des Eigers. Die Felswand beginnt immer schneller zu rutschen. Die Steinschläge werden zu Felsstürzen und gipfeln am Abend des 13. Juli in einem gigantischen Bergsturz, wo 400 000 Kubikmeter Kalkgestein auf den Unteren Grindelwaldgletscher hinunterstürzen. Grindelwald wird von einer grossen Staubwolke überdeckt.
Am schnellsten rutscht der Fels am 9. Juli: 86 Zentimeter pro Tag. Doch dann wird es allmählich ruhiger über dem Unteren Grindelwaldgletscher. Heute sinkt die Wand aber immer noch täglich um mehr als 60 Zentimeter. Auch der Gletscher selber hält die Experten weiterhin auf Trab: Der ominöse Stausee auf der Oberfläche (100 Millionen Liter Wasser) entleert sich mehrmals binnen weniger Stunden und lässt die Lütschine bedrohlich ansteigen und eine dunkle Farbe annehmen. Im September bilden sich unmittelbar beim Schuttkegel des Bergsturzes vom Juli sogar noch zwei weitere, smaragdgrüne Seen. Das Rätsel scheint noch lange nicht gelöst ...
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