112 Meilen oder 180 Kilometer mit dem Velo am Ironman durch Big Island. (Bild zvg)
ds/bpm/bns. Als achtbester Schweizer in der Overallrangliste reichte es dem Ringgenberger in seiner Kategorie (Männer 25 bis 29 Jahre) gar zum 13. Rang. Seine Gesamtzeit von 9:19:10 setzt sich aus 2,4 Meilen Schwimmen in einer Zeit von 1:04:32, Bike 112 Meilen in der Zeit von 4:56:38 und dem Rennen über die Marathondistanz von 26,2 Meilen in 3:11:23 zusammen. Nur gerade vier Ränge vor Weiler liegt die Siegerin bei den Frauen Michellie Jones, die in Amerika lebende Australierin, mit einer Zeit von 9:18:31 als 91. in der
Overall-Rangliste zu finden.
Beim Schwimmen gab es hohen Wellengang und eine regelrechte Schlägerei, derart eng wurde es im 1800köpfigen Feld. Trotzdem hat Simon Weiler das Berner Oberland bei den Ironman-Weltmeisterschaften auf Hawaii mit dem 95. Gesamtrang am Samstag ehrenvoll vertreten. Nach 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Velofahren bei wechselhaften Bedingungen und einem abschliessenden Marathonlauf kreuzte Weiler in Kailua-Kona das Ziel. Weiler: «In der Schlussphase des Marathons erlitt ich eine schwere Krise – ohne diese wäre sogar eine Laufzeit unter drei Stunden drin gewesen», meint der erfolgreiche Debütant.
Vor sechs Wochen sagte Simon Weiler noch, dass er mit einer Zeit unter zehn Stunden mehr als zufrieden wäre. Nun bringt der Ringgenberger eine Schlusszeit von 9:19 Stunden mit nach Hause. Damit klassierte er sich nur gerade vier Minuten hinter Frauensiegerin Michellie Jones und zwanzig Minuten vor der Schweizer Favoritin Natascha Badmann. Schon am Freitagmorgen kehrt Simon Weiler wieder nach Hause zurück: «Am Samstag muss ich in Bern zum Unterricht antreten.» Weiler beginnt in diesen Tagen ein Studium in Betriebsökonomie.
Mit Matthias Gerber schaffte es auf Hawaii ein weiterer Oberländer ins Ziel. In 10:03 Stunden erreichte der 29jährige Thuner Polizist den 393. Rang.
Das Resultat von Simon Weiler / Gesamtrangliste
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