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Berner Oberland News – 11. Jahrgang
Donnerstag, 21. September 2006
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Chäsmärt in Habkern
Samstag 23. September 2006
ab 10 bis 18 Uhr
(bei jeder Witterung) auf dem Dorfplatz in Habkern (bei der Bushaltestelle):
Verkauf von Alpkäse und Hobelkäse
von verschiedenen Habker Alpen
Rahmenprogramm:
Festwirtschaft (Festzelt)
Volkstümliche Unterhaltung mit dem Duo Matter-Steiner
Jodlerklub Habkern
Jungfahnenschwinger Habkern
Kindertanzgruppe Habkern
Gratiswettbewerb: zu gewinnen
ein Alpkäse
Freundlich lädt ein:
IG Chäsmärt Habkern
Spitexstand mit Blutdruckmessen
Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!
Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion

Anmeldung/Informationen:
hans.zurbuchen@quicknet.ch


Ferienwohnung
in Ringgenberg

Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. 

Netz gegen Kinderporno

September 2006
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Diplom für 32 neue Bergführer

Insgesamt 32 neue Bergführer, darunter fünf Berner Oberländer haben am Montagabend ihre Aufnahme in den Kreis der Schweizer Bergführer gefeiert. Deren oberster Ausbildner, Edi Bohren gibt sein Amt nach 15 Jahren ab. Sein Nachfolger Erich Sommer stammt aus Gündlischwand.

Diese fünf Männer aus dem Berner Oberland besitzen seit Montagabend das Bergführerdiplom. Vorne von links nach rechts Andreas Schild, Wilderswil (SAC Lauterbrunnen) und Michael Jaun, Stechelberg (SAC Lauterbrunnen), hinten Hanspeter Imboden, Bönigen (SAC-Sektion Interlaken und Zermatt), Ralph Jörg, Interlaken (SAC Interlaken) und Bruno Bösch, Goldswil (SAC Toggenburg). (Bilder Bruno Petroni)

Das Terrain in unseren Bergen wird nicht zuletzt aufgrund des rückläufigen Permafrostes immer unberechenbarer. Bergführer sind gefragter denn je. Das Heer der 1400 Schweizer Bergführer ist seit vorgestern um 32 Namen reicher. Unter ihnen befinden sich zwei Frauen. Und auch fünf Berner Oberländer Diplomanden. Der feierliche Abschluss der dreijährigen Ausbildung mit Diplomübergabe erfolgte am Montagabend auf dem nebelumhüllten Männlichen, 2229 Meter über Normalnull. Der 39jährige Rettungssanitäter in Diensten der Rettungsflugwacht, Hanspeter Imboden aus Bönigen ist der Älteste der fünf neuen Oberländer Bergführer. Der gebürtige Walliser möchte seine Kenntnisse künftig als Überlebenstrainer für Jetpiloten weitergeben. Michael Jaun (25) aus Stechelberg als Sohn des SAC-Einsatzleiters Fritz Jaun weist bereits viel Erfahrung durch praktische Rettungseinsätze auf. Ferner konnten der Wilderswiler Andreas Schild (28), Ralph Jörg (26) aus Interlaken und Bruno Bösch (30) aus Goldswil das Bergführerdiplom in Empfang nehmen.

Tritt nach 15 Jahren als Technischer Leiter für die Schweizer Berufsausbildung der Bergführer ab: Der Grindelwalder Edi Bohren.

Edi Bohren als Vizepräsident des Internationen Verbandes der Bergführerverbände (IVBV) führte den 32 erfolgreichen Prüflingen die fünf wichtigsten Eigenschaften des Bergführers vor Augen: «Geduld, Respekt, Entscheidungsfreudigkeit, Glaubwürdigkeit und Bescheidenheit gehören zu unserem Beruf wie der Eispickel in der Hand und das Seil zu unserem Gast. Ich wünsche euch allen, immer im rechten Moment am rechten Ort zu stehen. Oder wie ein altgedienter Hasli-Führer einmal gesagt hat: ‹Ma mues ned nur gahn, sondern mues ou omhi chun›.» – Der IVBV-Generalsekretär Armin Oehrli, der Präsident des Schweizer Bergführerverbandes, Patrick Hilber und der Grindelwalder Gemeindepräsident Dres Studer beglückwünschten die neuen Berufsleute. Letzterem waren zwei Worte sogar derart wichtig, dass er sie im Namen der Gemeinde Grindelwald jedem als Geschenk auf einen Karabiner «Häb Sorg» gravieren liess.

Wieder ein Oberländer
Edi Bohren tritt nach 15 Jahren als Technischer Leiter für die Schweizer Berufsausbildung der Bergführer ab. Der 49jährige Gündlischwander Erich Sommer als Mitglied der SAC-Sektion Lauterbrunnen übernimmt künftig die Aufgabe des Technischen Leiters.
Bruno Petroni, freischaffender Journalist, Matten bei Interlaken / petroni@gmx.ch
Bohrens Abgang wurde gebührend gewürdigt, und sogar die «Hasliwyber» überraschten ihn und die übrigen hundert Gäste mit einem Ständchen. Der Technische Leiter des Kantons Graubünden, Toni Trummer: «Die Schweizer Bergführerausbildung von heute trägt die Handschrift von Edi Bohren. Er war niemals belehrend, sondern lehrend. Und er ist ausnahmslos immer eine Route selber geklettert, bevor er die Aspiranten losschickte.»
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