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Berner Oberland News – 11. Jahrgang
Donnerstag 21. September 2006
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Chäsmärt in Habkern
Samstag 23. September 2006
ab 10 bis 18 Uhr
(bei jeder Witterung) auf dem Dorfplatz in Habkern (bei der Bushaltestelle):
Verkauf von Alpkäse und Hobelkäse
von verschiedenen Habker Alpen
Rahmenprogramm:
Festwirtschaft (Festzelt)
Volkstümliche Unterhaltung mit dem Duo Matter-Steiner
Jodlerklub Habkern
Jungfahnenschwinger Habkern
Kindertanzgruppe Habkern
Gratiswettbewerb: zu gewinnen
ein Alpkäse
Freundlich lädt ein:
IG Chäsmärt Habkern
Spitexstand mit Blutdruckmessen
Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!
Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion

Anmeldung/Informationen:
hans.zurbuchen@quicknet.ch


Ferienwohnung
in Ringgenberg

Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. 

Netz gegen Kinderporno

September 2006
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Hundert Jahre Steinbock in der Schweiz: Kanton Bern feiert die Wiederansiedlung

Seit hundert Jahren gibt es wieder Steinböcke in der Schweiz. Der Kanton Bern hat bei der Wiederansiedlung eine Schlüsselrolle gespielt. Am Samstag 7. Oktober 2006 feiert er dieses Jubiläum mit Anlässen auf dem Brienzer Rothorn und in Interlaken.

Vor hundert Jahren ist der Steinbock in der Schweiz mit Erfolg wieder angesiedelt worden. (Bild zvg/Pro Natura)

aid/bns. Vor hundert Jahren kamen laut einer Medienmitteilung die ersten drei Steinböcke aus Italien in den Wildpark Peter und Paul in St. Gallen. Sie bildeten den Grundstock für das Zuchtprogramm, mit dem der bei uns schon im 17. Jahrhundert ausgerottete Steinbock wieder eingebürgert werden sollte. Der Kanton Bern hat bei der Wiedereinbürgerung des Steinbockes – siehe auch Der Steinbock  das Tier des Jahres 2006 vom Freitag 6. Januar 2006 – eine ganz wichtige Rolle gespielt. Deshalb begeht er am 7. Oktober 2006 das Jubiläum mit Anlässen auf dem Brienzer Rothorn und im Alpenwildpark Harder in Interlaken. Der Alpenwildpark Harder in Interlaken hat als zweiter Wildpark in der Schweiz reinblütige Steinböcke gezüchtet, um sie in den Bergen auszusetzen.

Die Interlakner Zucht wurde besonders wichtig, als der Tierpark Peter und Paul wegen Krankheiten keine Tiere liefern konnte. Eine weitere wichtige Phase begann, als die Kolonie der Steinböcke am Augstmatthorn immer grösser wurde und die Klagen der Bauern und Förster über Schäden zunahmen. Bereits im Jahr 1930 wurde zum ersten Mal die Forderung nach Abschüssen laut. Als Antwort darauf haben im Kanton Bern die Wildhut und der Alpenwildpark eine Methode zum Einfangen von Steinböcken in freier Wildbahn entwickelt. Damit wurden nicht nur die Schäden vermindert, sondern auch die Voraussetzung für die weitere Verbreitung des Steinbockes in den Alpen geschaffen. Denn die gefangenen Tiere wurden an anderen Stellen im Kanton Bern und der übrigen Schweiz wieder ausgesetzt und gründeten dort neue Kolonien. Diese Methode wurde auch von anderen Steinbock-Kantonen übernommen, namentlich von Graubünden und Wallis. In den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts haben diese Kantone pro Jahr mehr als hundert Steinböcke auf diese Weise umgesiedelt.

Inzwischen leben wieder über 13 000 Steinböcke in der Schweiz, davon rund 1000 im Kanton Bern. Alle für sie günstigen Gebiete sind besiedelt. Sie werden auch wieder bejagt. Seit 1991 werden jährlich zwischen 500 und 1000 Steinböcke in der Schweiz erlegt, wobei sich die Abschüsse nach strengen Vorschriften des Bundes zu richten haben.

Weitere Informationen: steinbock.ch
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