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Berner Oberland News – 11. Jahrgang
Montag 18. September 2006
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Chäsmärt in Habkern
Samstag 23. September 2006
ab 10 bis 18 Uhr
(bei jeder Witterung) auf dem Dorfplatz in Habkern (bei der Bushaltestelle):
Verkauf von Alpkäse und Hobelkäse
von verschiedenen Habker Alpen
Rahmenprogramm:
Festwirtschaft (Festzelt)
Volkstümliche Unterhaltung mit dem Duo Matter-Steiner
Jodlerklub Habkern
Jungfahnenschwinger Habkern
Kindertanzgruppe Habkern
Gratiswettbewerb: zu gewinnen
ein Alpkäse
Freundlich lädt ein:
IG Chäsmärt Habkern
Spitexstand mit Blutdruckmessen
Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!
Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion

Anmeldung/Informationen:
hans.zurbuchen@quicknet.ch


Ferienwohnung
in Ringgenberg

Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. 

Netz gegen Kinderporno

September 2006
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Hornisse: Wenig Toleranz für einen fleissigen Jäger

Hornissen jagen rund um die Uhr, um den grossen Nahrungsbedarf ihres Volkes zu decken. Sie sind daher nicht nur vom Menschen, sondern auch im Insektenreich gefürchtet. Bei rücksichtsvollem Verhalten stechen Hornissen allerdings keine Menschen. Leider werden trotzdem viele Hornissennester zerstört; besonders im Spätsommer, wenn die Nester auf Grund ihrer Grösse besonders auffallen.

Hornissenstiche sind für den Menschen – von Allergikern immer abgesehen – nicht gefährlicher als die Stiche von Bienen und Wespen. (Bild zvg)

Insekten haben keine Überlebenschance, wenn sie in die Klauen einer Hornisse geraten. Blitzschnell werden ihnen jegliche Körperteile abgetrennt. Übrig bleibt nur der Brustkorb mit der proteinhaltigen Flugmuskulatur. Diese zerkaut die Hornisse zu einem Futterpäckchen und verfüttert sie an die hungrigen Larven im Hornissennest. An einem schönen Tag tragen die fleissigen Arbeiterinnen mehr als 500 Gramm erbeutete Insekten in den Hornissenstaat – darunter auch viele Schädlinge in der Land- und Forstwirtschaft.

Die Königin muss leben
Das Angebot an Naturhöhlen ist in Schweizer Wäldern sehr beschränkt. Oft suchen Hornissen deshalb in ihrem eigentlichen Lebensraum erfolglos nach einem Nistplatz. In der Not bauen sie ihre Nester vermehrt in Hohlräumen im Wohnbereich – in Gartenhäuschen, Rollladenkästen oder unter dem Dach.

Pro Natura www.pronatura.ch
«Oft fallen die Nester erst im Spätsommer auf, wenn sie ihre maximale Ausdehnung erreicht haben und im Nest die Geburt der neuen Königinnen stattfindet», sagt Sabine Mari, Projektleiterin Ratgeber bei der Naturschutzorganisation Pro Natura. Dann herrscht reges Treiben im Hornissennest. Es ist der Sturm vor der Winterruhe: Denn nur die frisch geschlüpften Königinnen überleben den Winter, das «einfache Volk» geht zugrunde. Das Überleben der Königin ist entscheidend, damit im Frühjahr ein neues Hornissenvolk entstehen kann. Nicht selten wird das Nest aber zerstört, bevor die neuen Königinnen ausgeflogen sind – das Ende des Hornissenvolkes.

Keine Attacken zu befürchten
Zugegeben: Ein von grossen, brummenden Hornissen bevölkertes Nest im Garten verursacht ein mulmiges Gefühl. Hornissen sind jedoch nicht angriffslustig. Nur im nächsten Umkreis um das Nest muss man sich einschränken, um nicht gestochen zu werden. Es gilt, heftige Körperbewegungen zu vermeiden und sich nicht für längere Zeit in die Flugbahn zu stellen. Wird man dennoch gestochen, ist gut zu wissen, dass Hornissenstiche nicht giftiger sind als die von Bienen oder Wespen. Allergiker ausgenommen sind also Hornissenstiche für den Menschen ungefährlich. Erfunden ist das Schauermärchen, wonach sieben Stiche ein Pferd töteten.

Faltblatt. Über den richtigen Umgang mit Hornissen und Wespen informiert das Pro-Natura-Faltblatt «Wespen und Hornissen als Untermieter». Es kann gratis bezogen werden bei Pro Natura, Ratgeber, Postfach, 4018 Basel. Bitte ein voradressiertes und frankiertes C5-Kuvert beilegen.
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