Informationsstand der Lungenliga am Warenmarkt in Interlaken/Unterseen. Von links nach rechts: Heinz Zumbrunnen, Leiter der regionalen Zweigstelle Interlaken, der Journalist Peter Schmid, die Physiotherapeutin Susanna Renfer und der Lungenfacharzt Georg Hold. (Bild Dora Schmid-Zürcher)
ds/pvr. Während einiger Zeit standen am Freitagnachmittag überdies der Interlakner Lungenfacharzt Dr. med. Georg Hold, die Physiotherapeutin Susanna Renfer aus Interlaken sowie der Ende Juli dieses Jahres beidseitig lungentransplantierte Journalist Peter Schmid aus Ringgenberg für Fragen zur Verfügung. Ein Informationsschwergewicht stand im Zeichen der Schlafapnoe-Kampagne 2006 «Wenn Schnarchen zur Gefahr wird»:
Schnarchen, Erschöpfung und Tagesschläfrigkeit sind laut Lungenliga (externer Link) – siehe auch Online-Risikotest – mögliche Anzeichen für ein Schlafapnoe-Syndrom.
Der Thoraxchirurg Prof. Walter Weder, Klinikdirektor am Universitätsspital Zürich, der im Jahr 1992 die erste Lungentransplantation in der Schweiz vorgenommen hat.
Symposium in Zürich:
200 Lungentransplantationen
Der am vergangenen 31. Juli in Zürich bilateral lungentransplantierte Beo-News-Herausgeber Peter Schmid benützte am Freitag in Interlaken die Gelegenheit, ein am letzten Mittwoch bei einem Symposium im Universitätsspital Zürich mehrfach geäussertes Anliegen auch den Vertretern der Lungenliga Bern ans Herz zu legen:
Die namentlich in der Nachbetreuung der Transplantierten erzielten grossen Fortschritte wären vermehrt zu nutzen, wenn in der Öffentlichkeit mit Erfolg an eine verstärkte Organspendebereitschaft appelliert werden könnte. Den Mangel an Spenderorganen bezeichnete Professor Axel Haverich, Direktor der Klinik für Thorax-, Herz- und Gefässchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover und und Vorsteher des grössten Lungentransplantationsprogramms Europas als ein internationales Problem. Prof. Annette Boehler, leitende Ärztin Pneumologie im Lungentransplantationsteam am Universitätsspital Zürich, wies in diesem Zusammenhang überdies darauf hin, dass auch nicht für eine Transplantation qualifizierte Patienten von den in den vergangenen Jahren nach der ersten Lungentransplantation in Zürich gesammelten grossen Erfahrungen profitieren könnten. Anlass für das Symposium waren inzwischen über 200 seit dem Jahr 1992 in Zürich vorgenommene Lungentransplantationen.
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| Prof. Annette Boehler, leitende Ärztin Pneumologie im Lungentransplantationsteam am Universitätsspital Zürich, führte am Mittwoch durch das Symposium. Hinten im Bild jüngere und ältere Patienten, die am Symposium über ihre überwiegend guten Erfahrungen berichten konnten. – Bild rechts: Prof. Ruedi Speich (links) und PD Dr. Didier Lardinois, die beide am Symposium über Resultate und Forschung referiert hatten. (Bilder Peter Schmid) |
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