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Berner Oberland News – 11. Jahrgang
Mittwoch 20. September 2006
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Chäsmärt in Habkern
Samstag 23. September 2006
ab 10 bis 18 Uhr
(bei jeder Witterung) auf dem Dorfplatz in Habkern (bei der Bushaltestelle):
Verkauf von Alpkäse und Hobelkäse
von verschiedenen Habker Alpen
Rahmenprogramm:
Festwirtschaft (Festzelt)
Volkstümliche Unterhaltung mit dem Duo Matter-Steiner
Jodlerklub Habkern
Jungfahnenschwinger Habkern
Kindertanzgruppe Habkern
Gratiswettbewerb: zu gewinnen
ein Alpkäse
Freundlich lädt ein:
IG Chäsmärt Habkern
Spitexstand mit Blutdruckmessen
Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!
Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion

Anmeldung/Informationen:
hans.zurbuchen@quicknet.ch


Ferienwohnung
in Ringgenberg

Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. 

Netz gegen Kinderporno

September 2006
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Thuner- und Brienzersee: Neue Schwemmgutsperren in Betrieb

Wegen fehlenden Schwemmgutsperren konnte beim Hochwasser im August 2005 nicht verhindert werden, dass Schwemmgut die drei grossen Berner Seen verlassen hat. Dies hat zu Schäden geführt und Kosten verursacht. Jetzt konnte eine weitere Anschaffung an Schwemmgutsperren realisiert werden. Neu stehen den Einsatzkräften total 2400 Meter Sperren, verteilt auf sechs Anhängern, zur Verfügung.

Schwemmgutsperren beim Kanderdelta. (Bilder zvg)

pkb/bns. Nach Abschluss des Projektes werden laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei zwei Anhänger im Kanderdelta am Thunersee, einer in Bönigen (Einfluss der Lütschine) und einer in Brienz (Einfluss der Aare in den Brienzersee) stationiert sein. Die beiden letzten Anhänger sollen im November und Dezember an den Stützpunkt der Seepolizei in Twann (Bielersee) ausgeliefert werden. – Die Sammlung und Beseitigung von Schwemmholz auf den drei grossen Berner Seen würden durch die Seepolizei der Kantonspolizei wahrgenommen, wird in der Medienmitteilung erinnert: «Bei intensiven Niederschlägen wird das sich in den Gewässern befindliche Sturmholz durch den erhöhten Wasserdurchfluss aufgewirbelt und durch die Flüsse weiter verteilt. Bei Engnissen wie Brücken und Schleusen in Interlaken und Thun können sich Dämme bilden, an welchen sich die Wassermassen stauen und zu Überschwemmungen führen. Die einzige Möglichkeit, die Verschiebung von Schwemmgut zu unterbinden, ist das Errichten von Schwemmgutsperren bei den Flussläufen in die stehenden Gewässer. In einer zweiten Phase werden bei den Seeausläufen die Sperren eingesetzt, damit diese den Weitertransport des Treibgutes verhindern. Das mit den Sperren zurück gehaltene Schwemmholz kann anschliessend zum grössten Teil als Energieholz weiterverwendet werden (Spanplatten und Schnitzelholzheizungen).»

Ein Anhänger mit den Schwemmgutsperren.

Bei der Bewältigung der Unwetter im August 2005 habe sich gezeigt, dass die vorhandenen Mittel zur Gefahrenbewältigung nicht ausreichten, verlautet im weiteren. Auf den drei grossen Berner Seen hätten die vorhandenen Schwemmgutsperren gleichzeitig eingesetzt werden müssen. Trotz Zumiete von Material aus dem Kanton Waadt und des Einsatzes von behelfsmässigen Sperren habe nicht alles Treibgut in den Seen zurückgehalten werden können. Somit gingen zahlreiche Schäden auf die Wasserstauung wegen verkeiltem Schwemmholz zurück: «In der Folge beantragte das Polizeikommando die Aufnahme von weiteren Schwemmgutsperren zu Lasten des gesamtstaatlichen Rahmenkredits; zusammen mit andern Krediten stimmte der bernische Grosse Rat am 30. November 2005 dem Kredit von rund 722 000 Franken zu.» Damit sei die Grundlage zur Anschaffung von weiteren 1650 Meter Schwemmgutsperrmaterial, Hilfsgeräten sowie der Erwerb von Transportkapazitäten für die Verschiebung und Lagerung der Schwemmgutsperren geschaffen worden, heisst es in der Medienmitteilung. Nach Abschluss des Geschäftes stünden der Kantonspolizei gesamthaft 2400 Meter Schwemmgutsperren auf sechs Anhängern zur Verfügung. Damit könne eine Interventionszeit von zwei Stunden bis zum Stellen der Schwemmgutsperren im Kantonsgebiet sichergestellt werden.
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