Übergabe des Checks von 20 000 Franken aus dem Legat Nüesch des Berner Heimatschutzes an die Arbeitgruppe Staubbach (von links nach rechts): Franziska Brändli, Claudio Foiera, Simon Weiss, Peter Vögtli, Gertrud Aemmer, Hans von Allmen, Markus Eggler und Heini Sauter. Im Hintergrund ist der neue Zugangsweg zu erkennen. (Bild zvg)
pd/bns. Dieser Betrag wurde vom Berner Heimatschutz einem Legat entnommen, welches eine Frau Nüesch vor über 60 Jahren zu Gunsten verschiedener Heimatschutzanliegen im Kanton Bern hinterlassen hat. Weil in diesem Legat auch der Staubbachfall in Lauterbrunnen und dessen Zugang namentlich erwähnt sind, ist schon vor Jahren ein namhafter Beitrag an die damalige Erschliessung geleistet worden. Und nun konnte, nachdem der neuen, sicherere Zugangsweg samt Stollen fertig ist, eine zweite Tranche überbracht werden, was von Gemeinderat Hans von Allmen im Namen der Arbeitsgruppe verdankt wurde. Dieser erwähnte auch die noch bevorstehenden Ausbauetappen, zu welchen eine Verlängerung des Stollens hinter dem Fall sowie ein Ausbau der Staubbachscheune zu einem kleinen Museum gehören. Spenden zugunsten dieser beiden Vorhaben werden weiterhin gerne entgegengenommen.
Die an die Übergabe beim Staubbachhubel stattfindende Sitzung ging unter der Leitung von Obmann Peter Vögtli rasch über die Bühne. Zur Sprache kamen insbesondere die Unspunnenlinde, ein Baubeschwerdefall in Leissigen, die bevorstehende Führung zum Thema Gärten am 9. September und eine Anfrage des Kantons, welcher den Berner Heimatschutz um Unterstützung bei der Erarbeitung einer Planung der Kulturlandschaften und Bauten ausserhalb der Bauzonen ersucht. Da man vor Jahren schon beim sogenannten Weidhüsli-Richtplan aktiv mitgeholfen hat, dürfte der neuen Zusammenarbeit nichts im Wege stehen.
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