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Samstag, 31. August 2002

«Tag der offenen Tür» im neuen Wasserreservoir Muri in Ringgenberg

S. Das nach dreijähriger Bauzeit im Dezember vergangenen Jahres in Betrieb genommene neue Wasserreservoir Muri in Ringgenberg ist heute Samstag mit einem «Tag der offenen Tür» offiziell übergeben worden. Dabei konnte einer der beiden je 750'000 Liter Wasser fassenden Rundbehälter des mit Kosten von 2,3 Millionen Franken gebauten Reservoirs betreten und von innen besichtigt werden.

«Tag der offenen Tür» mit einer kleinen Festwirtschaft beim Eingang zum neuen Reservoir. (Fotos: Peter Schmid)

Der Wasserspiegel des neuen Reservoirs Muri liegt auf 683,67 Meter über Normalnull. Von dem gesamten Inhalt von 1500 Kubikmeter entfallen 1100 Kubikmeter auf die Brauchwasserreserve und 400 Kubikmeter auf die Löschwasserreserve.

Im Muri hat ein neues Wasserreservoir erstellt werden müssen, weil das Fassungsvermögen des alten Reservoirs – siehe auch Berichte «Rechnung 1998 wie erwartet mit hohem Defizit – Wichtige Weichenstellung für das neue Reservoir im Muri» vom Freitag, 9. April 1999 und «Neues Reservoir Muri im Rohbau fertig» vom Mittwoch, 13. September 2000 – bei weitem nicht mehr genügte und beispielsweise bei einer Trockenperiode und bei Ausfall der Pumpenleistung aus dem Netz Interlaken innert weniger Stunden leer gewesen wäre.

Einer der beiden je 750'000 Liter Wasser fassenden Rundbehälter des mit Kosten von 2,3 Millionen Franken gebauten Reservoirs konnte betreten und von innen besichtigt werden.

Das neue Reservoir mit zwei im Betonelementbau erstellten Rundbehältern von je 750 Kubikmeter Fassungsvermögen weist das zehnfache Volumen des bisherigen auf: «Weil in den letzten Jahren bei neu erstellten Reservoirs zunehmend gravierende Korrosionsprobleme beziehungsweise grosse Schäden festzustellen waren, die nach neuesten Studien der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) und des Schweizerischen Elektrotechnischen Vereins (SEV) auf Stromfluss in den durchgehenden Armierungen bei Recht- oder Viereckbehältern zurückzuführen sind, haben sich die Behörden aufgrund eingehender Abklärungen und Beratungen für eine in der Schweiz relativ neuartige Bauweise entschieden.»


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