| Unabhängige laufend aktualisierte Internet-Zeitung für das Berner Oberland |
Ihr Ferien- und Seminarhotel in Interlaken |
| |
Ihr Internet-Provider im Berner Oberland |
|
|||
Ringgenberger Planetenmodelle für Bruno Staneks Planetenlexikon ds/S. An mehreren Modellstandorten des Planetenweges Ringgenberg-Goldswil hat der Weltraumexperte Bruno Stanek gestern Mittwoch Videoaufnahmen als Rohmaterial für das seit dem Jahr 1995 von ihm herausgegebene und seither bereits viermal aktualisierte und erweiterte Planetenlexikon gemacht.
Neuauflage des Planetenlexikon Als vollkommen neu für die nächste Auflage des Planetenlexikons stellt Stanek im weiteren ein virtuelles Interview mit dem Autor in Aussicht, bei dem diesem Fragen gestellt werden stellen könnten – und viel mehr Antworten soll es auch weit über den Inhalt des Lexikoninhalt hinaus geben. Bisher habe es je vier Auflagen des Planetenlexikons auf CD gegeben und auf DVD seien das Planetenlexikon 2002, das
Raumfahrtlexikon 2002 sowie das Raumfahrtlexikon 2004 erschienen. Für wissenschaftlich/astronomisch Interessierte stelle schon das DVD-Planetenlexikon 2002 mit siebenfachem CD-Inhalt mit rund 1900 Einzelakten das bislang kompletteste Angebot auf dem Markt dar: Lexikontexte, Fotos, seltene Videos, fünf weitere Stunden Projektbilder, Animationen, interaktive Simulationen, Panoramen, Quiz. Alles in allem eine gründliche Weiterbearbeitung der seinerzeit bei Hallwag erschienenen Buchauflage – mit allen Erfahrungen des Autors aus nahezu vier Jahrzehnten Computerprogrammierung, Weltraumberichterstattung in unzähligen Fernseh- und Radiosendungen, Vorträgen und einem Dutzend Sachbüchern. Stanek will insbesondere die astronautische Fortsetzung der bewährten und fast schon legendären astronomischen Animationen des Planetenlexikons. Dazu kämen neue interaktive Simulationen und eine raffinierte Datenbank zur bemannten Raumfahrt sowie eine Fundgrube an Hintergrundinformationen im Teil «Irdisches zur DVD». Die bewährten astronomischen Animationen des Planetenlexikons würden durch ganz neue Bilder und Grafiken im Format Der Planet Saturn beim Fahrverbot für den Fussweg am Aareufer in der Eyen in Goldswil ist im Modell 1427 Meter – in Wirklichkeit sind es 1427 Millionen Kilometer – von Sonne entfernt, deren Modell bei der Kirche in Ringgenberg steht. – Bild: Bruno Staneks Frau Erika (links) und Beonews-Mitarbeiterin Dora Schmid am Mittwoch bei den Video- und Fotoaufnahmen. (Bild Bruno Stanek). Neben 1100 Bildern mit einer für die Darstellung am Bildschirm hohen Auflösungen finden sich nach Angaben von Bruno Stanek in seinem neuen Planetenlexikon 132 Gemälde des Space-Art-Pioniers Ludek Pesek, neue Animationen mit ausführlichen Sprechlegenden, verfeinerte und vereinfachte Ablaufsteuerung sowie das Neueste zu «Wasser auf Mars» mit Funkbildern der Sonde «Odyssey 2001» über unsere Nachbarwelt. Als Novum bezeichnet Stanek eine zwölfminütige multimediale Grosspräsentation von Rätselhaftem auf den Planeten: «Die umfangreiche Animation zu den Marsrundflügen von 2001 bis 2025 wurde durch ganze Bildsequenzen über das Geschehen auf dem Roten Planeten ergänzt.»
Ringgenberg – Zentrum unseres Sonnensystems Die Gemeinde Ringgenberg mit ihren rund 2500 Einwohnern und den schmucken Holzhäusern ist nicht etwa der Nabel der Welt, sondern – wenigstens im Massstab eins zu einer Milliarde – vielmehr das Zentrum unseres Sonnensystems: Der Planetenweg Ringgenberg-Goldswil – mit einer Betonkugel als Modell der Sonne im Zentrum beim Parkplatz unterhalb der Burgkirche – ist in seiner Art wohl einzigartig und ausserdem das in die schönste Landschaft eingebettete Freilichtmodell. Die massstabgetreuen Modelle entlang des Planetenweges stehen in östlicher und westlicher Richtung in ebenfalls massstabgetreuer durchschnittlicher Entfernung ihrer Bahn um die Sonne. Wer von der Weissenau am oberen Ende des Thunersees bis nach Oberried am Brienzersee in normalem Wandertempo die ganze Strecke zurücklegt – das heisst den Durchmesser der Umlaufbahn von Pluto, dem äussersten Planeten unseres Sonnensystems, abschreitet – würde sich in Wirklichkeit mit etwa fünffacher Lichtgeschwindigkeit (etwa 1,5 Millionen Kilometer pro Sekunde) bewegen und dabei nicht zwölf, sondern zwölf Milliarden Kilometer zurücklegen! Vom Betonmodell der Sonne in Ringgenberg mit einem Durchmesser rund 1,4 Meter (in Wirklichkeit 1,4 Millionen Kilometer) bis zum innersten Planeten Merkur – ein gerade einmal 5 Millimeter (4850 Kilometer) kleines Kügelchen – sind es nur ein paar Dutzend Meter (46 bis 70 Millionen Kilometer). Bescheiden wird der Mensch auch angesichts des Modells von Erde und Mond: Ein paar Schritte weiter, nämlich 150 Meter beziehungsweise 150'000'000 Kilometer von der Sonne entfernt, trifft er auf ein Kügelchen mit 13 Millimeter (12'756 Kilometer) Durchmesser. Nur etwa 38 Zentimeter (384'400 Kilometer) weiter ist auf einer Doppelhalterung unser Mond angebracht.Aktuelle Frontpage Berner Oberland News (www.beo-news.ch) Archiv vom 4. Mai 1996 bis Ende des vergangenen Monats Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg |
Werbebanner mit Link zu Ihrem Internetauftritt stehen! *** E-Mail: info@beo-news.ch Leserbriefe an die Berner Oberland News sowie Anfragen für Werbebanner und für Bilder in druckfähiger Auflösung Ferienwohnung in Ringgenberg Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Lisbeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
|