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Freitag, 24. Dezember 2004
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Gemeinderat Frutigen: 70 von 75 Zielen erreicht

Die Jahresziele 2004 des Gemeinderates von Frutigen sind zu über 93 Prozent erreicht worden. – Die Gebührenverordnungen zum Abfall- und Abwasserentsorgungsreglement konnten genehmigt werden. – Auf der Adelbodenstrasse im Bereich Sonnhalten, Ried werden Verkehrsmassnahmen befürwortet.

Zu Beginn des Jahres 2004 setzte sich der Gemeinderat – zusammen mit den Ressorts und der Verwaltung – insgesamt 75 Jahresziele. Mit Genugtuung konnte Gemeinderatspräsident Karl Klossner an der Jahresschlusssitzung des Gemeinderates auf 70 erfüllte Ziele zurückblicken, was einer Quote von über 93 Prozent entspricht. Er dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz.
Aus den Verhandlungen des Gemeinderates von Frutigen
Für das Jahr 2005 wurden 80 neue Ziele formuliert. Diese können auf der Gemeindeverwaltung (Präsidialabteilung 1. Stock) bezogen oder im Internet unter www.frutigen.ch/Jahresziele abgerufen werden.

Gebührenverordnungen verabschiedet

Das Abwasserentsorgungsreglement und das Abfallreglement lagen während 30 Tagen auf der Bauverwaltung öffentlich auf. Der Gemeinderat hat auf Antrag der vorberatenden Kommission Umwelt und Betriebe die beiden dazugehörenden Gebührenverordnungen beraten und genehmigt. Anstelle des Raumeinheiten-Systems gelten neu für die Bemessung bzw. Festlegung der jährlich wiederkehrenden Gebühren sog. Einwohnergleichwerte. Die Abwasseranschlussgebühren basieren ab 1. Januar 2005 auf Belastungswerten (bisher auf dem amtlichen Wert).

Verkehrsmassnahmen werden begrüsst

Zusammen mit 130 Mitunterzeichnern hat ein Bürger um Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf der Staatsstrasse Frutigen–Adelboden im Ausserortsbereich Sonnhalten bei der Ein- und Ausfahrt Ried ersucht. Eine Besichtigung des Verkehrsausschusses des Ressorts Öffentliche Sicherheit hat diese Ansicht bestätigt: Vielbefahrene Strecke, unübersichtliche Ein- und Ausfahrt, Wohngebiet, Bushaltestelle, etc. Der Gemeinderat unterstützt ebenfalls eine Verbesserung der heutigen Situation und hat das Strassenverkehrs- und Schiffahrtsamt des Kantons Bern ersucht, anhand eines Gutachtens geeignete und verhältnismässige Massnahmen vorzuschlagen.

Bundesfeier bereits am 31. Juli?

Was zuerst als «verrückte Idee» betitelt wurde, soll nun ein Versuch aufzeigen: Die Vorverlegung der Bundesfeier auf den 31. Juli. Der Gemeinderat hat der Kommission Kultur und Freizeit auf Antrag grünes Licht zu einem Versuch im Jahr 2005 gegeben. Dies einerseits auf Anfrage des Hotels Simplon (Spender des alljährlichen Feuerwerks), andererseits mit Rücksicht auf den darauffolgenden arbeitsfreien Tag am Montag, 1. August 2005. Erst nach dem Anlass 2005 soll über die Zukunft dieses Anlasses beschlossen werden.

Im weiteren hat der Gemeinderat ...

... im Bereich des Bahnhofes Frutigen einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer zugestimmt;
... die Entschädigung der Lawinenspezialisten für das Jahr 2005 festgelegt. Die Ansätze ab 2006 sollen später aufgrund von Erfahrungswerten beschlossen werden;
... das Schulungskonzept der Feuerwehr betreffend Lötschberg-Basisstrecke genehmigt;
... auf Antrag der Kommission Land- und Volkswirtschaft einem Verkauf des Schulgutes Rinderwald an Christian Zurbrügg-Dietsch, Rinderwaldstrasse 25, Achseten zugestimmt;
... das Konzept über die geplanten Wiederherstellungsarbeiten im Schwimmbad nach dem Neat-Bau gutgeheissen;
... die Abrechnung für die Behebung von Unwetterschäden auf der Gempelen- und Riedbündistrasse im Umfang von 32'972 Franken genehmigt – bewilligt war hiefür ein Investitionskredit von 33'000 Franken;
... die Kreditabrechnung für die Beschaffung des Kleinlöschfahrzeuges der Feuerwehr für die Inneren Bezirke mit 87'655 Franken genehmigt – der Gemeinderat hatte hiefür 89'116 Franken bereitgestellt;
... im Bereich der Baumallee Gufer–Tanzplatz Sicherungs- und Sanierungsmassnahmen nach Absprache mit den Fachinstanzen bewilligt;
... folgende Beschlüsse des Personal- und Koordinationsausschusses zur Kenntnis genommen:
– Anstellung von Heidi Rauber, geb. 1983, wohnhaft in Blausee-Mitholz als neue Sachbearbeiterin auf der Finanzverwaltung (80 Stellenprozente)
– Anstellung von Barbara Wyss, geb. 1972, Ostermundigen als neue Sozialarbeiterin für den regionalen Sozialdienst (60 Stellenprozente / infolge Anschluss der Gemeinde Reichenbach)
– Anstellung von Marianne Rubin-Brunner, geb. 1967, Grassiweg 18, Frutigen als zweite nebenamtliche Hauswartin im Gemeindehaus (20 Stellenprozente). Marianne Josi-Bösiger ist ab 1. Januar 2005 für die Reinigung im Rüggerhaus zuständig.

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Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg
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