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Donnerstag, 9. Dezember 2004
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Entlassungsfeier und Beförderung beim Thuner Zivilschutz

sth/bns. Zum letzten Mal sind am Mittwoch die Zivilschützer mit Jahrgang 1964 der Zivilschutzorganisation (ZSO) Thun-Sigriswil aufgeboten worden. An einer kleinen Feier wurden sie aus dem Dienst entlassen.

Zivilschutzkommandant Peter Siegfried würdigte laut einer Medienmitteilung am Mittwoch dieser Woche den Einsatz der rund 70 Abtretenden mit einem Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre. Sie alle hätten sich bei grossen und kleineren Einsätzen stets bewährt, sagte Siegfried an der Feier. An wichtigen Ereignissen erinnerte er unter anderem an den Orkan Lothar, den Lawinenwinter 1999 und den darauffolgenden Hochwasserfrühling. Daneben hätten die Zivilschutzangehörigen aber auch bei der Betreuung von behinderten oder älteren Menschen, etwa bei der mehrfachen Durchführung des Ferienlagers für Betagte in Melchtal, wertvolle Dienste geleistet. In guter Erinnerung sei auch der Einsatz der ZSO Thun im Rahmen des eidgenössischen Jodlerfests 1996 geblieben: «Der ZSO oblag die Unterbringung und nächtliche Betreuung der über 4000 aktiven Teilnehmer.» Die Abtretenden hinterliessen eine Lücke, die es nun zu füllen gelte, sagte Siegfried. Eine Ernennung konnte der ZS-Kommandant schon am Mittwoch bekannt geben: Susanna Ernst wird ab 2005 neue stellvertretende Zivilschutzkommandantin. Sie tritt die Nachfolge von Urs Niklaus an.

Gemeinderat Heinz Leuenberger dankte an der Feier im Namen der Stadt Thun für das Engagement der Zivilschützer. Gerade im Katastrophenjahr 1999 habe er hautnah miterleben können, zu welchen Leistungen der Zivilschutz fähig sei. In solchen Situationen sei neben der Katastrophenhilfe insbesondere die betreuende und unterstützende Funktion des Zivilschutzes als Anlaufstelle für die Bevölkerung äusserst wertvoll. «Der Zivilschutz macht seinen Job gut», lobte der Vorsteher der Direktion Sicherheit. Als Abschiedsgeschenk erhielten die abtretenden ZSO-Mitglieder ein Taschenmesser.

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