![]() Ihr Internet-Provider im Berner Oberland |
![]() Ihr Ferien- und Seminarhotel in Interlaken |
|---|
Berner Oberland News Unabhängige laufend aktualisierte Internet-Zeitung |
|
Nachfolge Jaunpass: Minimalzentrum neu auf der Stafelalp aid/bns. Das Minimalzentrum auf dem Jaunpass, das der Kanton Bern seit Mitte Mai 2004 betreibt, soll wie angekündigt per Ende November 2004 nach sechsmonatigem Versuchsbetrieb geschlossen werden. Weil sich das Konzept bewährt habe, wird es laut einer Medienmitteilung der Polizei- und Militärdirektion ab Februar 2005 im Asylzentrum auf der Stafelalp in der Gemeinde Wattenwil (Amtsbezirk Seftigen) weitergeführt. Das Konzept des Minimalzentrums auf dem Jaunpass habe sich aus Sicht der Polizei- und Militärdirektion (POM) bewährt, verlautete dazu im einzelnen: «Die Firma ORS Service AG, welche das Zentrum im Auftrag der POM führt, konnte jederzeit einen geordneten Betrieb sicherstellen.» Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der zugewiesenen Personen habe 23 Tage betragen: «Der anfängliche Widerstand der Standortgemeinde Boltigen schwand, nachdem sich die Sicherheitsbedenken der Bevölkerung als unbegründet erwiesen.» Weil der Gemeinde aber zugesichert worden sei, dass nach sechs Monaten unabhängig vom Ausgang des Versuchs ein neuer Standort gesucht würde, werde das Zentrum Ende November 2004 geschlossen. Auf der Suche nach einer Nachfolgelösung habe die POM hat mehrere Möglichkeiten geprüft und sich «aufgrund objektiver Kriterien wie Lage, Grösse und Einrichtung» für das ehemalige Ferienheim der Stadt Bern auf der Stafelalp in der Gemeinde Wattenwil entschieden: «Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) betreibt dort heute eine Unterkunft für Asylsuchende mit psychischen Problemen, die in den normalen Asylstrukturen nicht tragbar sind und eine intensivere Betreuung benötigen.» Das Zentrum werde frei, weil die Stadt Bern als Mieterin und Auftraggeberin des SRK den Mietvertrag nicht verlängere: «Die Stadt Bern baut Zentren ab, nachdem diese aufgrund der tiefen Asylzahlen seit mehreren Monaten unterbelegt sind; das Projekt des SRK für die Betreuung schwieriger Asylsuchender wird aber an einem andern Standort weitergeführt.» «Nicht schlecht gestaunt» «Vorbehalten wird Rechnung getragen» Seit dem 1. April 2004 hätten Asylsuchende, auf deren Gesuch das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) nicht eintrete, keine Asylfürsorge mehr erhalten, wird in der Medienmitteilung erinnert. Die Kantone müssten den Betroffenen aber gemäss Bundesverfassung bei Bedarf Nothilfe leisten. Sie umfasse Obdach in einer Gemeinschaftsunterkunft und die Abgabe von Lebensmitteln, Kleidung und Hygieneartikeln. In Notfällen werde ärztliche oder zahnärztliche Hilfe geleistet: «Dieselben Leistungen erhalten abgewiesene Asylsuchende, deren Ausreisefrist abgelaufen ist und die in bezug auf die Organisation der Ausreise nicht kooperieren sowie Personen, die in den normalen Asylstrukturen ein unangepasstes Verhalten zeigen.» Zur Ausrichtung der Nothilfe – siehe auch Zentrum für abgewiesene Asylbewerber auf dem Jaunpass eröffnet vom Montag, 7. Juni 2004 – habe der Kanton Bern eine ehemalige abgelegene Truppenunterkunft auf dem Jaunpass gewählt: «Damit werden die Massnahmen umgesetzt, welche die eidgenössischen Räte mit dem Entlastungsprogramm 2003 beschlossen haben; es soll verhindert werden, dass die Nothilfe der Kantone an die Stelle der früheren, vom Bund finanzierten Asylfürsorge tritt.»
Berichte und Meldungen im November 2004
Aktuelle Frontpage Berner Oberland News (www.beo-news.ch) Archiv vom 4. Mai 1996 bis Ende des vergangenen Monats Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg |
E-Mail: info@beo-news.ch Leserbriefe an die Berner Oberland News sowie Anfragen für Werbebanner und für Bilder in druckfähiger Auflösung Ferienwohnung in Ringgenberg Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Lisbeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
|