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Zahlungsaufträge aus Briefkästen gestohlen pkb/S. Wiederholt sind im Kanton Bern in letzter Zeit Zahlungsaufträge aus Briefkästen gestohlen worden. Unbekannte Täterschaft ersetzte dann die Einzahlungsscheine und leitete das Geld auf eigene Konten. In verschiedenen Teilen des Kantons Bern hat laut einer Medienmitteilung unbekannte Täterschaft in den letzten Wochen Briefsendungen aus Briefkästen entwendet: «Die Briefkästen wurden gewaltsam oder mit Nachschlüsseln geöffnet, oder die Briefe wurden mit Schlingen und Klebstoff herausgefischt.» Anhand der Adressaten seien dann die Briefe mit Zahlungs- und Vergütungsaufträgen herausgesucht worden: «Die Einzahlungsscheine wurden ersetzt, so dass die Zahlungen auf konspirativen Konten landeten.» Die Geschädigten hätten den Betrug in der Regel erst festgestellt, wenn sie die Abrechnungen ihrer Bank oder der Postfinance erhielten: «In den letzten zirka drei Monaten sind auf diese Weise im Kanton Bern zirka 20 Personen geschädigt worden; die Deliktsumme beläuft sich auf über 100'000 Franken.» Dieses Tatvorgehen sei auch aus andern Schweizer Kantonen und dem Ausland bekannt, heisst es im weiteren: «Dahinter wird eine bandenmässig organisierte Täterschaft aus Schwarzafrika vermutet.» Wer ein verdächtiges Verhalten von Personen bei einem Briefkasten feststellt, wird gebeten, dies – auch nachts – sofort über die Notrufnummer 117 der Polizei zu melden. Vorbeugend empfiehlt die Kantonspolizei Bern, Briefe mit Zahlungsaufträgen nicht in Briefkästen zu werfen, sondern persönlich bei der Poststelle oder am Bankschalter abzugeben.
Berichte und Meldungen im November 2004
Aktuelle Frontpage Berner Oberland News (www.beo-news.ch) Archiv vom 4. Mai 1996 bis Ende des vergangenen Monats Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg |
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