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Mittwoch, 24. November 2004
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Thun bietet erweiterte Bauberatung für die Altstadt

Wer in der Thuner Altstadt ein Gebäude umbauen will, erhält laut einer Medienmitteilung eine erweiterte Bauberatung: «Der Beauftragte für Städtebau unterstützt Bauwillige, damit sie Umwege im Bewilligungsverfahren, Verzögerungen und Fehlplanungen vermeiden können.»

Die Thuner Altstadt: «Baukulturgut, Gesamtkunstwerk und städtebaulich einmaliger Verkaufsvorteil.» (Archivbild Dora Schmid-Zürcher)

Die Stadt Thun sei daran interessiert, dass die Altstadt lebe, funktioniere und möglichst attraktiv bleibe, heisst es in der Medienmitteilung. Sie biete deshalb seit kurzem eine erweiterte Bauberatung für die Altstadt an. Als Berater tätig sei der Beauftragte für Städtebau, Architektur und Aussenraum bei der Stadt Thun, Hanspeter Liechti: «Weil das Bauen in der Altstadt differenzierter und subtiler erfolgen muss als anderswo – die Häuser sind im Bauinventar als Einzelbauten oder als Ensemble schützenswert oder erhaltenswert klassiert – können am Umbauen interessierte Hausbesitzer neu im Rahmen der Förderungsmassnahmen Thun-City Fragen zur Schutzwürdigkeit, zu Nutzungs- und Umbaumöglichkeiten oder zum Vorgehen stellen, auch bevor sie Umbauprojekte ausarbeiten lassen.» Damit wolle man falsches Vorgehen und Fehlplanungen vermeiden: «Ziel ist es, gestalterisch gute und dennoch wirtschaftliche Renovationslösungen zu finden, die im gegenseitigen Interesse eine lebendige und wertvolle Altstadt garantieren.»

«Ursprung der städtischen Stimmung»

Die Altstadt wird in der Medienmitteilung als «der Magnet der Städte» bezeichnet. Hier wurzle die Stimmung, die man „Stadt“ nenne. Über Jahrhunderte hätten die Altstädte als Keimzellen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung gedient. Die hohe Dichte zeige, dass kurze Wege, Gemeinschaft und gute Form eine herausragende Rolle spielten. Die Altstadt sei für Thun ein Baukulturgut, ein Gesamtkunstwerk und städtebaulich ein einmaliger Verkaufsvorteil: «Mit Mobilität und Flächenbedarf sprengt die moderne Zivilisation förmlich die heutigen Städte.» Die Bedürfnisse änderten, die Gebäude aber blieben. Alles scheine zu eng und zu unpraktisch, oft bleibe für die Realisierung bestimmter Wohn- und Geschäftsnutzungen nur der Auszug aus der Altstadt. Heute präsentiere sich die Thuner Altstadt in einem Zustand des Wandels: Geschäftsflächen seien weniger gefragt, andere Nutzungen noch nicht in Sicht: «Die Altstadt hat aber genug Qualitäten, um sich auch in Zukunft als einzigartiger Wohn- und Lebensraum zu positionieren.» Dazu brauche es aber Anpassungen, Sanierungen und Renovationen. Und für diese brauche es Ideen, Strategien und fachliche Beratung.

Kontaktstelle erweiterte Bauberatung. Fragen zum Bauen in der Altstadt beantwortet Hanspeter Liechti, Beauftragter für Städtebau, Telefon 033 225'83'83, (Montagnachmittag, Mittwoch, Freitagmorgen) / E-Mail: hanspeter.liechti@thun.ch
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Samstag, 27. November 2004 Mysterypark bei Interlaken:
Grosser Volkskulturanlass

Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Filmaufnahmen mit der Miss Schweiz auf dem Bödeli vom 27. Oktober 2004


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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004


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