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Mittwoch, 24. November 2004
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Thun: Einsprache gegen einen Striptease-Betrieb

sth/bns. Der Thuner Gemeinderat will verhindern, dass an der Unteren Hauptgasse 7 ein Stripteaselokal entsteht und hat deshalb laut einer Medienmitteilung gegen das entsprechende Baugesuch der Red Ox Thun GmbH für einen «Restaurations- und Unterhaltungsbetrieb mit Stripteasedarbietungen» Einsprache erhoben.

Der Restaurationsbetrieb sei zwar zonenkonform und entspreche den heutigen Nutzungen, schreibt der Gemeinderat in seiner Einsprache. Die zusätzlich geplante Bar mit Stripteasedarbietungen hingegen widerspreche den geltenden Nutzungsbestimmungen der dort geltenden Wohn- und Arbeits-Zone, wie sie im Baureglement festgehalten werden. Der Betrieb sei also zonenwidrig und dürfe schon allein deshalb nicht bewilligt werden. Zudem würde die vorgeschriebene Mindestwohnnutzung nicht mehr eingehalten.

«Wir sind besorgt über die zunehmende Ausbreitung von ‹Betrieben› des Sexgewerbes in der Thuner Innenstadt auf Kosten der Wohnnutzung», fügt der Gemeinderat seiner Einsprache an. Es sei dem Gemeinderat viel daran gelegen, «die Innenstadt, namentlich die Altstadt, als lebenswertes Wohngebiet zu erhalten», was auch ein Ziel der kürzlich durchgeführten Ortsplanungsrevision gewesen sei. Leider müsse man nun feststellen, «dass die liberalen Nutzungsvorschriften die Zweckentfremdung von Wohnraum und die Ausweitung von unerwünschten Unterhaltungsbetrieben nicht genügend verhindern können». Der Gemeinderat beabsichtige daher, für die Innenstadt innert der gesetzlichen Frist von drei Monaten seit Einreichung des Baugesuchs eine Planungszone zu erlassen, um die Nutzungsbestimmungen des Baureglements entsprechend den Zielsetzungen anzupassen. Das Planungsamt sei bereits mit der Ausarbeitung der Planungszone beauftragt worden. Der Statthalter werde deshalb ersucht, das Baugesuchsverfahren in Sachen Red Ox Thun GmbH zu sistieren.

Suche nach Lösungen im Bereich Sicherheit

Unter Einbezug der betroffenen Bevölkerung soll ein «Runder Tisch Hauptgasse – Schlossberg» ab Januar Fragen der subjektiven und objektiven Sicherheit im genannten Gebiet der Altstadt diskutieren und nach Lösungen suchen. Bereits hat laut einer Medienmitteilung die Direktion Sicherheit der Stadt Thun mehrere Anwohner, Geschäftsleute und Verwaltungsangestellte angefragt: «Sie haben alle zugesagt, durch partnerschaftliches Zusammenwirken an einer Verbesserung der Situation arbeiten zu wollen.» Insbesondere soll das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung, der Anwohner, Geschäftsinhaber und Touristen gestärkt werden. Eine Projektorganisation liege im Entwurf vor. Der «Runde Tisch» soll sich am 18. Januar 2005 an einer ersten Sitzung konstituieren sowie das weitere Vorgehen besprechen und gemeinsam erarbeiten.
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Grosser Volkskulturanlass

Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Filmaufnahmen mit der Miss Schweiz auf dem Bödeli vom 27. Oktober 2004


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