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Saisonal bedingt mehr Arbeitslose im Kanton Bern aid/sc/bns. Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern ist m September 2004 um 335 auf 14'097 Personen (Schweiz +418 auf 146'341 Personen) gestiegen. Betroffen ist vor allem das Gastgewerbe in den Tourismusregionen. Die Arbeitslosenquote nahm saisonal bedingt von 2,6 auf 2,7 Prozent zu (Schweiz unverändert 3,7 Prozent). Landesweit waren Ende September 2004 nach den Erhebungen des Staatssekretariates für Wirtschaft 146'341 Arbeitslose eingeschrieben, 418 mehr als im Vormonat August. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 3,7 Prozent im Berichtsmonat. Es wurden insgesamt 213'733 Stellensuchende registriert, 948 mehr als im Vormonat. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen verringerte sich um 213 auf 7696 Stellen. Im Kanton Bern stieg die Zahl der arbeitslosen Männer im September 2004 um 169 auf 7319. Der Anteil Frauen hat um 166 auf 6778 zugenommen. Betroffen waren vor allem Angelernte der Altergruppe von 25 bis 49 Jahren in den Tourismusregionen. Dagegen nahmen die Zahlen der stellensuchenden Lehrlinge (–14 auf 653 Personen) sowie der Schüler und Studenten (–3 auf 430 Personen) leicht ab. Mit 9502 Personen waren 70 Schweizer mehr arbeitslos als im Vormonat. Bei den Ausländern stieg die Zahl um 265 auf 4'595 Personen. Die grössten Zunahmen verzeichneten das Gastgewerbe mit 302, Immobilien, Vermietung, Informatik mit 61, sowie der Bereich Handel mit 36 Personen. Rückgänge konnten die Wirtschaftszweige Elektro- und Feinmechanik (–58), öffentliche Verwaltung (–35) und Papier- und Druckgewerbe (–14) verzeichnen. In 15 von 26 Amtsbezirken stieg die Zahl der Arbeitslosen. Die höchste Quote verzeichnete der Amtsbezirk Biel mit 4,9 Prozent gefolgt von Moutier mit 3,9 Prozent. Die Quote liegt mit 0,9 Prozent im Amtsbezirk Signau am tiefsten. Von den 21'559 Stellensuchenden (+387) gingen 3911 Personen (–74) einer bezahlten Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 1423 Personen (+84) nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil und 522 (+35) aller Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung beziehungsweise Umschulung, die länger als einen Monat dauerte. Gemessen am Total der Stellensuchenden waren 18,1 (Vormonat 18,8) Prozent in einem Zwischenverdienst. 6,6 Prozent (6,3) absolvierten ein Beschäftigungsprogramm und 2,4 Prozent (2,3) eine Weiterbildung.
Berichte und Meldungen im September 2004
Aktuelle Frontpage Berner Oberland News (www.beo-news.ch) Archiv vom 4. Mai 1996 bis Ende des vergangenen Monats Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg |
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