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Noch ist der Neubau eingerüstet und auch noch teilweise «verpackt» – schon in einer Woche, am Samstag, 16. Oktober 2004 aber ist die Wiedereröffnung der Papeterie Bhend am alten Standort vorgesehen. (Bilder Peter Schmid) Vor der Wiedereröffnung der Papeterie Bhend in Interlaken bns. Neuneinhalb Monate nach dem Brand des dreistöckigen Wohn- und Geschäftshaus Centralstrasse 27 in Interlaken wird am Samstag, 16. Oktober 2004 das Papeteriefachgeschäft Bhend in einem Neubau am alten Standort wiedereröffnet. Gleichzeitig mit der Wiedereröffnung gehen die Verantwortung und die Geschäftsführung von Susy und Peter Bhend an Tochter Monika und Schwiegersohn Beat Lorenz-Bhend über. Die Geschichte des Betriebes führt nach Angaben der Bhend Papeterie Bürobedarf & Co. auf den Beginn des vergangenen Jahrhunderts zurück. Das von den Familien Wäckerlin und Sieber gegründete und aufgebaute Geschäft wurde im März 1971 übernommen: «Zur Sicherung des Weiterbestandes wandelten wir zusammen mit Tochter und Schwiegersohn Monika und Beat Lorenz-Bhend im Jahr 1997 die Firma in eine Kollektivgesellschaft um.» Das Fachgeschäft habe sich im Verlauf der Zeit erfreulich entwickelt und einen erheblichen Umfang angenommen: «Heute bieten wir unserer Kundschaft über 50'000 Artikel an; dieses grosse Warensortiment verteilt sich auf die Bereiche Papeterie, Bürobedarf, Geschenkartikel, Poster und Stiche.» Das Papeteriefachgeschäft Bhend sei stolz darauf, dass alle Einrahmungen und die Stempel im eigenen Atelier anzufertigen. Neu werde den Kunden ein Ballonservice angeboten. Die Papeterie Bhend sei spezialisiert auf Fotokopien und Laser-Farbkopien, die auch eingebunden und laminiert würden. In ihrem Printshop würden Kleindrucksachen wie Visitenkarten, Briefpapier, Anlass- und Grusskarten, Urkunden und so weiter gedruckt: «In der nahen Zukunft geht es darum, das Geschaffene zu konsolidieren und dem Verdrängungswettbewerb im Detailhandel entgegenzuhalten.» Bei dem Brand, der in der Nacht auf den 31. Dezember 2003 das Wohn- und Geschäftshaus Centralstrasse 27 in Interlaken zerstört hatte, war nach Angaben der Untersuchungsbehörden ein Sachschaden von über zwei Millionen Franken entstanden. Die Ermittlungen des Dezernats Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern – siehe auch Brandursache ist geklärt vom Dienstag, 6. Januar 2004 – ergaben nach Angaben des Regierungsstatthalteramtes Interlaken und der Kantonspolizei Bern, dass der Brand durch altersbedingte, bauliche Mängel eines mit Holz befeuerten Cheminées im zweiten Stock der Liegenschaft verursacht worden sei.
Berichte und Meldungen im September 2004
Aktuelle Frontpage Berner Oberland News (www.beo-news.ch) Archiv vom 4. Mai 1996 bis Ende des vergangenen Monats Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg |
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