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Montag, 18. Oktober 2004
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Oberried: Realschule soll nach Brienz ausgelagert werden

Der Gemeinderat von Oberried am Brienzersee hat die Traktanden zur Gemeindeversammlung vom 26. November 2004 – mit Reglementsgenehmigungen und der Auslagerung der Realschule nach Brienz – genehmigt.

Leider reduzieren sich die Schülerzahlen in der Gemeinde Oberried drastisch. Stützt man sich auf die Empfehlung des Kantons Bern, besuchen durchschnittlich 50 Prozent der Schüler die Sekundar- und 50 Prozent die Realschule. Das bedeutet für die Schule Oberried, dass in Zukunft normalerweise nur noch drei bis vier Schüler die Realschule Oberried besuchen. Ein breites und vielschichtiges Schulangebot wird somit sehr schwierig, wenn nicht gar aussichtslos.
Gemeindeschreiber André Chevrolet, Oberried am Brienzersee
Der Sekundarschulbesuch der Oberrieder Kinder in Brienz funktioniert seit langer Zeit reibungslos. Für Schüler von 13 bis 16 Jahren kann das Hinaustreten in eine erweiterte Welt positiv sein. Mit der Durchlässigkeit des Schulangebotes versucht die Schule Brienz auf die individuellen Lernziele der Schüler einzugehen. Von diesem System könnten auch die Oberrieder Realschüler profitieren. In der Schule Oberried werden nach wie vor zwei Klassen geführt. 1. bis 3. Klasse und 4. bis 6. Klasse. Die Erziehungskommission und der Gemeinderat beantragen dem Souverän, der Auslagerung zuzustimmen.

Jahresvoranschlag 2005: Steueranlage soll gesenkt werden

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis des ausgearbeiteten Jahresvoranschlages für das Jahr 2005, welcher bei einen Ertrag von 2'359'970 Franken einen Aufwandüberschuss von 176’040 Franken vorsieht. Die Steueranlage basiert neu bei 1,98 Steuereinheiten. Bisher war die die Steueranlage bei 2,03 Einheiten. Diese Steueranlagesenkung soll vorgenommen werden, auch wenn der Jahrsvoranschlag einen Aufwandüberschuss aufweist. Die Steuereinnahmen sind wie üblich ganz schwer zu budgetieren. Zudem muss Oberried damit rechnen, weiter weniger Finanzausgleich auch im Jahre 2005 zu erhalten.

Wahlausschuss

Der Gemeinderat bestellte den Wahlausschuss für die eidgenössische und kantonale Volksabstimmung vom 28. November 2004: Präsidentin Gemeinderätin Elly Wiedemeier, Schuemachergässli. – Mitglieder: André Gerber, Junkerenbrunnen. Beatrice Feuz-Müller, Lauenen. – Ersatz: Adrian Gartwyl-Amacher, Spielmatte. Ruth Willen-Bhend, Lauenen.

Die Traktandenliste der Gemeindeversammlung vom 26. November

Der Gemeinderat von Oberried beschloss, an der Gemeindeversammlung vom 26. November 2004 folgende Geschäfte zu behandeln: 1. Protokoll der ordentlichen Gemeindeversammlung vom 28. Mai 2004. 2. Genehmigung des Jahresvoranschlages 2005. 3. Neufassung des Gemeindepolizeireglements mit der Aufhebung des alten Reglements aus dem Jahre 1974. 4. Beratung und Beschlussfassung über die Einführung der Tourismusförderungsabgabe. Genehmigung des Reglements Tourismusförderungsabgabe (TFA). 5. Beratung und Beschlussfassung über einen jährlich wiederkehrenden Beitrag an die Alpenregion von 3566 Franken. 6. Orientierung über die Abrechnung des Investitionskredites EDV-Rechenzentrum Interlaken. 7. Genehmigung der Abrechnung des Investitionskredites Katasterplan Oberried. Beschlussfassung über einen entsprechenden Nachkredit. 8. Orientierung über die Abrechnung des Investitionskredites an die Wegerschliessung «Müllerschwand – Ramserszipfen». Beratung und Beschlussfassung über eine Rückzahlung der Bergschaft Vogts-Aellgäu an die Gemeinde oder Zuweisung des Betrages von 10'950 Franken an die zweite Strassenetappe. 9. Beratung und Beschlussfassung über die Ausgliederung der Realschule Oberried an die Schule Brienz auf Beginn des Schuljahres 2005/2006. 10. Genehmigung der Moorlandschaftsplanung mit Änderungen im Gemeindebaureglement. 11. Wahl von zwei Mitgliedern in den Gemeinderat bis Ende Legislatur 2005. 12. Verschiedenes.
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