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Welttierschutztag: Augenmerk auf mutwillige Tierquälerei pkb/S. Der internationale Welttiertag vom 4. Oktober 2004 soll daran erinnern, dass Tierschutz alle betrifft, die mit Tieren zu tun haben. Die Fachstelle Tierschutz der Kantonspolizei Bern setzt ein besonderes Augenmerk auf Fälle von mutwilliger Tierquälerei.
Die Kantonspolizei setzt sich laut einer Medienmitteilung dafür ein, dass Widerhandlungen gegen die Tierschutzgesetzgebung strafrechtlich verfolgt und die Verantwortlichen angezeigt werden. Ein Spezialist der Fachstelle Tierschutz der Kantonspolizei Bern widme sich ausschliesslich den Fällen rund um das Tier. Beinahe täglich gingen bei der Kantonspolizei Meldungen von Tierschutzfällen ein: Es handle sich dabei um herrenlose, vernachlässigte oder misshandelte Tiere. «Ein besonderes Augenmerk richtet die Fachstelle Tierschutz auf Fälle von mutwilliger Tierquälerei und zwar nicht nur, weil diese besonders verwerflich sind, sondern auch deshalb, weil solche Delikte früher oder später in Zusammenhang mit anderen Straftaten stehen könnten», heisst es in der Medienmitteilung: «Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass mutwillige Tierquälereien nicht selten in Serie begangen werden und beispielsweise mit häuslicher Gewalt, Körperverletzungen bis hin zu Serienmorden in Zusammenhang gebracht werden können.» Der Literatur seien zahlreiche aufsehenerregende Fälle zu entnehmen: «Eine solch fatale Verbindung lässt sich sicherlich nicht bei jeder Tierquälerei herstellen, doch ist es wichtig, dass mutwillige Tierquälereien nicht auf die leichte Schulter genommen werden.» Die Kantonspolizei führe deshalb besonders bei solchen Delikten eine umfassende Spuren- und Beweismittelsicherung durch, lasse verletzte oder getötete Tiere von Tierärzten untersuchen respektive obduzieren, erstelle eine gerichtspolizeiliche Dokumentation und führe umfassende Ermittlungen sowie Befragungen durch, mit dem Ziel, die unbekannte Täterschaft oder auch Tatzusammenhänge zu ermitteln. Oft handle es sich dabei um zeit- und arbeitsintensive Untersuchungen. Die Bevölkerung könne massgeblich zum Ermittlungserfolg beitragen, indem sie Tierquälereien umgehend der Polizei melde, verlautet abschliessend: «Solche Meldungen können für die Polizei nicht nur aus Tierschutzgründen von grosser Bedeutung sein; sachdienliche Hinweise werden deshalb stets dankend entgegengenommen.»
Berichte und Meldungen im September 2004
Aktuelle Frontpage Berner Oberland News (www.beo-news.ch) Archiv vom 4. Mai 1996 bis Ende des vergangenen Monats Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg |
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