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Montag, 13. September 2004
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Die in den Jahren 1948 bis 1950 erbaute 450 Meter breite Staumauer Räterichsboden an der Grimsel soll sich bis Herbst 2005 in einem grün-blauen Mélisande»-Erscheinungsbild präsentieren. (Bilder Peter Schmid) Testbild an der Räterichsbodenmauer nimmt Gestalt an
pvr. Im Rahmen einer Machbarkeitsphase malt der Burgdorfer Künstler Pierre Mettraux seit Ende August an der Staumauer Räterichsboden oberhalb von Guttannen ein Testbild in der Grösse von 20 mal 20 Meter. Bis Herbst 2005 soll sich die Staumauer in einem grün-blauen «Mélisande»-Erscheinungsbild präsentieren. Im Vergleich zur Gesamtfläche von 15'000 Quadramtmeter nimmt sich der bisher gemalte Teil des Testbildes wie ein kleiner Klacks aus.
Das Projekt von Pierre Mettraux sieht vor, die luftseitige, geneigte Oberfläche der in den Jahren 1948 bis 1950 erbauten 450 Meter breite Staumauer Räterichsboden zu bemalen. Mit einer Fläche von 15'000 Quadratmeter – siehe auch Projekt Mélisande – weltgrösstes Bild an der Grimsel / Pierre Mettraux kann die Staumauer Räterichsboden bemalen vom Donnerstag, 12. August 2004 – würde das grösste je von Menschenhand erschaffene Bild mit dem Titel «Mélisande» entstehen. Die Figur «Mélisande», eine auch aus der Oper «Pelleas und Mélisande» bekannte weibliche Wasserschönheit soll ursprünglich aus einer altflämischen Sage stammen. Für die Bemalung sollen rund 12,5 Tonnen lösungsmittelfreie und ökologisch unbedenkliche Mineralfarben verwendet werden. Das Projekt – weitere Einzelheiten siehe auch unter www.melisande.ch/projekt – soll laut einer Medieninformation im Herbst 2005 abgeschlossen werden: «Nach zirka zehn zehn Jahren wird das Bild verschwunden sein.»
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg
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