![]() Ihr Internet-Provider im Berner Oberland |
![]() Ihr Ferien- und Seminarhotel in Interlaken |
|---|
Berner Oberland News Unabhängige laufend aktualisierte Internet-Zeitung |
|
Mysterypark 2004: Weniger Besucher – Gewinnerwartung fünf Millionen Franken myp/bns. Nach einem ersten Ansturm im Eröffnungsjahr sieht sich die Mystery Park AG Interlaken in einer Konsolidierungsphase. Bis Ende September 2004 rechnet die Geschäftsführung im zweiten Betriebsjahr mit 250'000 Besuchern und im ersten zwölfmonatigen Betriebsjahr mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von rund fünf Millionen Franken.
«Erste Früchte tragen international ausgerichtete Marketingmassnahmen», verlautete an einer Medienorientierung vom Dienstag, 21. September 2004. Die Zahl der ausländischen Besucher habe sich verdoppelt. Mit der Sonderschau «Unsolved Mysteries» in den kommenden Wintermonaten erwarte Mystery Park AG deutlich mehr Besucher als in der letztjährigen Wintersaison. Im ersten zwölfmonatigen Betriebsjahr werde mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA: Earnings Before Interests, Taxes, Depreciations and Amortizations) von rund fünf Millionen Franken gerechnet. Per Ende September 2004 rechne die Mystery Park AG in Interlaken in einer ersten Zwischenbilanz mit einer Besucherzahl von 250'000 Personen: «Diese Zahl liegt unter den ursprünglichen Schätzungen.» Mit einem Rückgang habe aber einerseits nach einem ersten Ansturm im Eröffnungsjahr und andererseits aufgrund des anhaltend schlechten Wetters im Vorsommer gerechnet werden müssen: «Zudem hatte der Mysterypark mit dem Sommerhit «Tutanchamun» im Basler Antikenmuseum ausserordentliche Konkurrenz im gleichen Segment.» Während andere Themen- und Freizeitparks bereits in der Startphase mit erheblichen Hürden zu kämpfen gehabt hätten oder gar scheiterten, dürfe sich der Mysterypark über einen mehr als positiven Einstieg ins operative Geschäft freuen: «Nach dem Novitätsbonus vom ersten Jahr befindet sich der Themenpark nun in einer Konsolidierungsphase.» Neue Attraktionen («Pyramid View») und eine optimierte Multimediaschau im Themenpavillon «Vimana» sollen den Mysterypark für die Besucher noch attraktiver machen. Ausserdem begännen erste, vor allem international ausgerichtete Marketingmassnahmen bereits zu greifen. Der Ausländeranteil bei den Besuchern habe sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Grosse Impulse beim Besucheraufkommen noch für das laufende Jahr erwarte die Betriebsleitung von der in den in den kommenden Wintermonaten geplanten Sonderschau «Unsolved Mysteries». Für diese erste grosse Sonderschau im Mysterypark – 5. November 2004 bis 7. März 2005 – habe Erich von Däniken den Kulturmanager Klaus Dona aus Wien engagiert. Dona habe für «Unsolved Mysteries» über 300 originale, mysteriöse Fundstücke mit bisher Der indische Themenpavillon «Vimana» (rechte Bildhälfte). Für das erste ganze Betriebsjahr (Januar bis Dezember 2004) rechnet Geschäftsführer Oswald Zurbriggen bei einem Umsatz von rund 20 Millionen Franken mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von rund fünf Millionen Franken. Obwohl die Besucherzahlen dieses Jahr unter den ursprünglichen Schätzungen lägen, habe ein um zwölf Prozent höherer Pro-Kopf-Umsatz (2003: 50.92 Franken / 2004: 57.04 Franken) realisiert werden können: «Durch optimierte Betriebsabläufe, Verbesserungen in der Gastronomie, Wegfall der Billettsteuer und weniger Gratiseintritte kann die Gewinnschwelle nun bereits bei 270'000 Besuchern im Jahr erreicht werden.» Eine erfreuliche Umsatzsteigerung von 9,5 Prozent habe die Gastronomie erreicht. Dabei sei vor allem das neue bediente Restaurant «Seasons» ins Gewicht gefallen: «Durch bessere Betriebsabläufe stiessen die Besucher auf weniger Gedränge, hatten somit mehr Platz und mehr Zeit.» Eine willkommene Entwicklung sei im Bereich der «Events» festgestellt worden: «Die Nachfrage von Unternehmen, Verbänden und Vereinen nach Events im Mysterypark befindet sich deutlich im Aufwind und veranlasste die Verantwortlichen, für diesen Bereich eine Ausbaustudie in Auftrag zu geben.» Zurbriggen bestätigte an der Medienorientierung, dass saisonbedingt die Zahl der Mitarbeiter von rund 130 auf derzeit etwa 100 reduziert worden seien. Kündigungen aus wirtschaftlichen Gründen seien keine ausgesprochen worden: Bei 17 Personen seien befristete Arbeitsverträge ausgelaufen, sechs seien «natürliche» Abgänge und vier Mitarbeitern sei von der Mystery Park AG aus anderen – nichtwirtschaftlichen – Gründen gekündigt worden. Optimierte Schau im indischen Themenpavillon und Rundsicht über Kairo «Die Themenpavillons im Mysterypark in Interlaken werden laufend ausgebaut und optimiert», verlautete im weiteren. In der neuen Attraktion «Pyramid View» könne die Aussicht von der Spitze der Pyramiden medial erlebt werden. Obschon es in Ägypten selber den Touristen nicht erlaubt sei, auf die Pyramiden zu steigen, könnten Interessierte die zuoberst auf der Cheopspyramide mögliche Aussicht nun hautnah im Mysterypark erleben: «In einem virtuellen Lift werden sie auf die Spitze der Pyramide gebracht, wo sich ihnen eine weite Sicht über das Niltal und bis hin über die Dächer von Kairo öffnet.» Seit Mitte September 2004 laufe im indischen Themenpavillon «Vimana» eine überarbeitete Multimediaschau, hiess es im weiteren: «Die Besucher erleben die Mysterien um geheimnisvolle fliegende Apparate, die in den Sankskritschriften beschrieben sind, noch eindrücklicher.» Der Pavillon «Vimana» thematisiere die Geheimnisse des alten Indien. Dabei sei in überlieferten Sanskritschriften von sogenannten Vimanas die Rede: Apparate, die sich aus innerer Kraft bewegten wie ein Vogel, ob auf der Erde, im Wasser oder in der Luft: «Die mehr als 2000 Jahre alten Überlieferungen enthalten technisches und naturwissenschaftliches Wissen, das eigentlich erst in unserer Gegenwart entdeckt wurde.» Das ursprünglich für Sonderschauen vorgesehen Science-Floor soll nach Angaben der Verantwortlichen des Mysteryparks aufgrund einer grossen Nachfrage als Event-Centre gezielt für Firmen ausgebaut werden: «Die Nachfrage nach Anlässen vor allem in Verbindung mit Extraschauen und die wetterunabhängig durchgeführt werden können, ist ungebremst hoch und hat sich zu einem eigentlichen Renner im Erlebnispark in Interlaken entwickelt.» Informationen in elf Sprachen «Dank der ausgeklügelten Toptechnologie von Sennheiser ermöglicht der Mysterypark als weltweit einziger Themen- und Erlebnispark in der Besucherführung eine Auswahl von elf Sprachen» verlautet in der Medienmitteilung. Der Besucher könne seine Informationen wahlweise in Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Spanisch, Holländisch, Russisch, Japanisch, Koreanisch, Chinesisch-Mandarin oder Arabisch empfangen. Erste Sonderschau im Mysterypark «Unsolved Mysteries», die erste Sonderschau im Mysterypark in Interlaken, werfe kontroverse Fragen zur Menschheitsgeschichte auf, heisst es in der Medienmitteilung: «Der Wiener Kulturmanager Klaus Dona hat dafür über 300 originale, mysteriöse Fundstücke mit bisher ungelösten Rätseln aus der ganzen Welt zusammengestellt.» Die Sonderschau, die bereits 2001 in Wien Schlagzeilen gemacht habe, sei über die Wintermonate vom 5. November 2004 bis 7. März 2005 in Interlaken zu sehen. Zusätzlich zur Wiener Ausstellung von 2001 wird in der Sonderschau im Mysterypark die Frage nach Riesen, die auf der Erde gelebt haben sollen, neu aufgerollt», verlautete im weiteren: «Als Grundlage sind Knochenfunde zu sehen, die von Wissenschaftern als humanoid eingestuft wurden, jedoch zu einer mindestens sieben Meter grossen menschenähnlichen Gestalt gehören würden.» Dreizehige Fussspuren von Dinosauriern und grosse humanoide Fussspuren in einer einzigen Kalkschicht würden ebenfalls Fragen aufwerfen. «Weitere berühmte Ausstellungsgegenstände sind die weltweit bekannten Kristallköpfe, welche deren holländische Hüterin Jokey von Dieten erst zum zweiten Mal dem Publikum öffnet sowie seltsame ‹Astronauten›-Figuren aus Ecuador.» Mysterien-Fans sollen aber ebenso den «versteinerten Hammer» und den «fossilierten Finger» aus Glen Rose, Texas, die rätselhafte «Genetische Scheibe» aus Bogota und viele andere bekannte und unbekannte Objekte zu sehen bekommen.
Berichte und Meldungen im September 2004
Aktuelle Frontpage Berner Oberland News (www.beo-news.ch) Archiv vom 4. Mai 1996 bis Ende des vergangenen Monats Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg |
E-Mail: info@beo-news.ch Leserbriefe an die Berner Oberland News sowie Anfragen für Werbebanner und für Bilder in druckfähiger Auflösung Ferienwohnung in Ringgenberg Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Lisbeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
|