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Samstag, 18. September 2004
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Fast wie aus dem Märchenbuch: Eine Kollektion von Fliegenpilzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien. (Bilder Dora und Peter Schmid)

Grosse Ausstellung mit Hunderten von Pilzen

pd/bns. Die alle fünf Jahre geplante, im vergangenen Jahr aber wegen der Trockenheit ausgefallene grosse Pilzausstellung des Pilzvereins Interlaken und Umgebung hat nachgeholt werden können: Heute Samstag und morgen Sonntag, 18. und 19. September 2004 sind im Schützenhaus Lehn in Unterseen neben rund 200 einheimische Pilzarten in verschiedenen Entwicklungsstadien eine Sonderausstellung «Die lustige Welt der Pilze» des Ringgenberger Pilzkünstlers Werner Meyer zu sehen.

Die Verantwortlichen für die Pilzausstellung. Von links nach rechts: Hans Zurbuchen, Mitglied der Technischen Kommission des Vereins für Pilzkunde Interlaken und Umgebung, Vereinspräsident Walter Steffen, TK-Chef Walter Matter, und der Ringgenberger Pilzkünstler Werner Meyer.

Im Gegensatz zum Vorjahr als eine anhaltende Trockenperiode im Sommer – siehe auch Vorschau Pilzverein Interlaken und Umgebung: Grosse Pilzausstellung am Bettagwochenende vom Sonntag, 12. September 2004 – das Wachstum der einheimischen Pilze beeinträchtigt hatte, brachten die Witterungsverhältnisse in diesem Herbst die für die Jahreszeit übliche Artenvielfalt hervor. Ein grosser Teil der rund 200 ausgestellten Pilzarten stammt nach Angaben von Hans Zurbuchen, Mitglied der Technischen Kommission des Vereins für Pilzkunde Interlaken und Umgebung vom Bödeli sowie namentlich auch aus dem Emmental. Der Verein für Pilzkunde Interlaken und Umgebung – siehe auch «Die lustige Welt der Pilze» und Buchvernissage «Erfolgsrezepte mit Pilzen» vom Samstag, 20. September 2003 – hatte sich seinerzeit entschieden, die Ausstellung einheimischer Pilze um ein Jahr zu verschieben.

Neben der Ausstellung «Einheimische Pilze – naturgemäss präsentiert» ist im Schützenhaus Lehn in Unterseen eine Sonderausstellung «Die lustige Welt der Pilze» von Werner Meyer aus Ringgenberg mit rund 200 handgefertigten Modelle von 50 naturgetreuen Pilzarten und ihren Doppelgängern in der Welt des Humors zu sehen. In einer grossen Festwirtschaft werden Pilzspezialitäten serviert, darunter die traditionellen Pilzpastetli, die der Verein nur alle fünf Jahre jeweils an der Ausstellung anbietet. Darüber hinaus werden Pilzbücher verkauft und auch das von vier Mitglieder des Pilzvereins herausgegebene Pilzkochbuch «Erfolgsrezepte mit Pilzen» – siehe auch «Erfolgsrezepte mit Pilzen» – noch nie so aktuell wie heute vom Montag, 30. August 2004 – ist an der Ausstellung erhältlich.

An die 200 einhemische Pilze – unter anderem vom Wurzelnden Schleimrübling über den Pantherpilz ...
... bis hin zum Echten Reizker, Blauenden Porphyrröhrling, Tigerritterling, Riesenbovist und Gelben Knollenblättepilz.
Ausstellung «Einheimische Pilze – naturgemäss präsentiert». Samstag und Sonntag, 18. und 19. September 2004 im Schützenhaus Lehn an der Seestrasse in Unterseen. Öffnungszeiten: Am Samstag von 14 bis 22 Uhr, am Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene vier und für Kinder zwei Franken. Die STI-Bushaltestelle befindet sich direkt bei der Ausstellung.

Der Verein für Pilzkunde Interlaken und Umgebung wurde im Jahr 1939 in Unterseen gegründet. Er besteht heute aus 143 Mitgliedern. Laut Statuten bezweckt der Verein «die Pflege und Erforschung der Pilzflora, die Kartierung derselben in Zusammenarbeit mit den zuständigen wissenschaftlichen Instanzen, die Weiterbildung der Vereinsmitglieder, die Veranstaltung von Bestimmungsabenden sowie die Durchführung von Kursen und Vorträgen für die Öffentlichkeit». – Kontaktadresse: Walter Steffen, Birkenweg 12, 3800 Matten, Telefon 033 823‘09‘09.

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Berichte und Meldungen im September 2004

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