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Dienstag, 7. September 2004
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Schach: Erfreulicher Herbstbeginn für Simme-Mannschaften

sks/kg. Die Sommerferien sind vorbei, das hiess auch für die beiden Simme-Mannschaften wieder in die laufende schweizerische Mannschaftsmeisterschaft einsteigen. Infolge Ortsabwesenheit des einen Mannschaftskäptens, hatte der Käpten von Simme 1 angesichts des Heimspiels auch die Führung der zweiten Mannschaft übernommen. Keine leichte Aufgabe, denn die Gegner waren in starken Besetzungen angereist – es wurde kein Spaziergang.

Simme 1 empfing eine Mannschaft aus Grenchen (Kanton Solothurn). Da der Ligaerhalt gesichert ist, konnte Simme 1 ohne Druck spielen, zumal die Grenchener um rund 350 Elo stärker besetzt galten. Es erstaunte deshalb etwas, dass nach nur einer Stunde Spielzeit bereits an zwei Brettern von den Simme-Gegnern Remis angeboten wurde. Da der Ausgang des Matches aber noch völlig offen war, kämpften die beiden Simmespieler Heinrich Kirchheim und Robin Rockman weiter. Bei ihnen blieb es aber beim Remis. Auch dem starken und routinierten Grenchenspieler am ersten Brett vermochte Jürg Liebi ein Unentschieden abzutrotzen. Brigit Burkhalter traf an Brett 3 auf den elomässig stärksten Spieler von Grenchen. Trotz grossem Einsatz mit Kämpferherz verlor sie das Spiel. Sogar der am letzten Brett eingesetzte Simme-Junior Sebastian Schulthess bekam es mit einem fast 2000 elostarken Spieler zu tun und vermochte sich denn auch nicht durchzusetzen. Einzig am zweiten Brett war Simme favorisiert. Hansruedi Schmid packte die Chance und brachte den Punkt in Sicherheit. Das am Schluss resultierende 2½:3½ ist deshalb doch erfreulich.

Simme 2 hatte eine grosse Aufgabe zu lösen. Es musste ein Sieg her, um aus der Gefahrenzone des Abstiegs zu kommen. Doch das Problem hiess Schwarz-Weiss Bern und ist bekannt dafür, sich nicht gerne besiegen zu lassen, besonders weil die Mannschaft über hochkarätige Spieler verfügt! Während Ywan Asnawi seinen Gegner am zweiten Brett fest im Griff hatte und seinen grossen Raumvorteil ausnutzen konnte, verlor Kaspar Stucki sein Spiel an Brett 4 gegen einen der besten gegnerischen Junioren. Andreas Huggler, am letzten Brett spielend, opferte sehr überzeugend – wie von ihm gewohnt – eine Figur und gewann seine Partie. Doch wieder glich SW Bern aus, denn einer
der aufstrebenden Junioren aus der Klauser-Equipe konnte am ersten Brett eine
kleine Eröffnungsungenauigkeit von Stephan Bachofner ausnutzen. Der Käpten Simon Künzli selber hatte sich an Brett 5 spielend einen ruhigen Match mit raschem Endspiel erhofft, was sein Gegner jedoch nicht zuliess. Im Gegenteil – beim Stande von 2:2 stand sein Brett in Flammen! Zeitnot, Königsangriffe, Qualitätsgewinn hin und her. Trotzdem gewann Simon die Partie. Ramon Stucki am dritten Brett spielte am längsten. Im Mittelspiel geriet er unter Druck, kämpfte sich dann hervorragend heraus und konnte sich in ein anscheinend gewonnenes Turmendspiel retten. Dass die Partie dennoch Remis endete, war für die Mannschaft nicht schlimm, denn der Sieg stand mit 3½:2½ fest.

Resultatübersicht Runde 6. Simme 1 – Grenchen 2½:3½. Jürg Liebi – Carlo Stöcklin ½:½. Hansruedi Schmid – Andreas Pfister 1:0. Brigit Burkhalter – Christian Berchtold 0:1. Heinrich Kirchheim – Christoph Hert ½:½. Robin Rockman – Arno Kaletsch ½:½. Sebastian Schulthess – Werner Berchtold 0:1.

Simme 2 – SW Bern 3½:2½. Stephan Bachofner – Robin Steiger 0:1. Ywan Asnawi – Matthieu Rickly 1:0. Ramon Stucki – Guido Willms ½:½. Kaspar Stucki – Nikolai Post 0:1. Simon Künzli – Matthias Berger 1:0. Andreas Huggler – Etienne Jeanquartier 1:0.

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