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Weitere Parkplätze in Thun gebührenpflichtig sth/bns. Die Stadt Thun setzt die flächendeckende Parkplatzbewirtschaftung weiter um: In einem nächsten Schritt werden ab dem 1. Oktober 2004 alle Parkplätze bei Schul- und Sportanlagen in der Gemeinde Thun gebührenpflichtig. Dazu gehören auch die Parkplätze beim Schadausaal. Die Plätze werden mit Ticketautomaten und Sammelparkuhren rund um die Uhr bewirtschaftet. Für Anwohner gibt es keine Bevorzugung. Ab nächstem Frühjahr wird die Bewirtschaftung auch in den Quartieren eingeführt. Die Gebührenpflicht für Parkplätze auf dem Lachenareal und entlang der Gwattstrasse in Thun – siehe auch Thuner Parkplatzbewirtschaftung zuerst im Gwatt- und im Dürrenastquartier vom Donnerstag, 28. August 2003 – sei vor etwas mehr als einem Jahr eingeführt worden, wird in einer Medienmitteilung erinnert: «Als weitere Massnahme zur Erreichung des Ziels einer flächendeckenden Bewirtschaftung in der Stadt Thun werden auf den 1. Oktober 2004 die Parkflächen rund um die Schul- und Sportanlagen gebührenpflichtig.» Benützer dieser Parkplätze, also Lehrer, Besucher und Vereine müssten in Zukunft für das Parkieren bezahlen. Tagsüber zwischen 8.00 und 18.30 Uhr betrage die Gebühr pro Stunde einen Franken. In der Nacht und sonntags seien für die erste Stunde ein Franken und für jede weitere Stunde 50 Rappen zu bezahlen: «Anwohner und Geschäftsbetriebe kommen auf Parkplätzen mit Gebührenpflicht nicht in den Genuss einer Bevorzugung.» Schadausaal und öffentliche Parkplätze in Goldiwil Zusätzlich zu den Schulanlagen werden laut Medienmitteilung weitere Plätze neu mit einer Gebührenpflicht belegt. Auch Besucher des Schadausaals müssten ab 1. Oktober 2004 für das Abstellen des Autos bezahlen. Von der Bewirtschaftung ebenfalls betroffen seien alle öffentlichen Parkplätze in Goldiwil. Vor der Kirche, bei der Schulanlage und auf dem STI-Wendeplatz würden Gebühren erhoben: «Für die Parkplätze in Goldiwil kann eine Dauerparkkarte bezogen werden; für vier Franken kann während eines ganzen Tages parkiert werden.» Als weitere Massnahme sollen auf den Parkplätzen im Göttibach und auf dem Hofmannareal per Ende Jahr die Dauerparkkarten aufgehoben werden, verlautet im weiteren. Die Stadt wolle die Parkfläche für Kurzparkierer freihalten: «Mit dem Einführungstermin der Zonenbewirtschaftung im Frühjahr 2005 werden die Ticketautomaten und Sammelparkuhren in der Innenstadt auf 24-Stunden-Bewirtschaftung umgestellt.» Nachts gelte im ganzen Stadtgebiet ein einheitlicher Tarif. Die Höchstparkzeiten fielen während der Nacht weg: «Tagsüber, zwischen 8.00 und 18.30 Uhr, ist das Parkieren in und um die Innenstadt teurer als im übrigen Gemeindegebiet.» Zusätzliche Parkfelder markiert «Parallel zum Aufstellen der Ticketautomaten und Sammelparkuhren – dies ebenfalls im Hinblick auf die flächendeckende Bewirtschaftung – wurden auf den Strassenzügen in den Quartieren, wo dies verkehrtstechnisch möglich ist, zusätzliche Parkfelder markiert», verlautet im weiteren. Auf Zonenparkplätzen werde dann eine Höchstparkzeit von vier Stunden – in der Zone Seefeld/Bahnhof eine solche von einer Stunde – eingeführt . Anwohner und ansässige Geschäftsbetriebe könnten Zonenparkkarten erwerben. Mit dieser Bewilligung könne in der entsprechenden Zone unbeschränkt parkiert werden. Als Grundlage für die Parkplatzbewirtschaftung hat laut Medienmitteilung der Stadtrat vor über zwei Jahren ein neues Reglement verabschiedet. Alle erwähnten Massnahmen der Umsetzung seien publiziert worden: «Über die vier beim Regierungsstatthalter eingegangenen Beschwerden wird zurzeit verhandelt.» Informationsstelle für alle. Beim Tiefbauamt der Stadt Thun ist eine Informationsstelle eingerichtet worden. Dort können auch entsprechende Dauerparkkarten und in Zukunft auch Zonenparkkarten gekauft werden. Informationsstelle zur Parkplatzbewirtschaftung: Telefon 033 225 82 89, E-mail parkkarten@thun.ch Um diese Parkplätze geht es. Ab 1. Oktober sind folgende Parkplätze bei Schul- und Sportanlagen gebührenpflichtig: Schulanlagen Allmendingen, Buchholz, Dürrenast, Goldiwil, Gotthelf, Göttibach, Hohmad, Längasse, Lerchenfeld, Neufeld, Pestalozzi, Progymatte, Schönau, Schoren, Strättligen. – Sporthalle Lachen, Sportplatz Burgerallmend, Turnhalle Eiger. – Im weiteren: Schadausaal, Eigerplatz, Friedhof Schoren, Hofstettenstrasse, Jungfraustrasse, Kirche Goldiwil, Klink Hohmad, Post Gwatt, Scheibenstrasse, Seestrasse Durchgangszentrum, Stadtfriedhof und Wendeplatz STI, Goldiwil.
Berichte und Meldungen im September 2004
Aktuelle Frontpage Berner Oberland News (www.beo-news.ch) Archiv vom 4. Mai 1996 bis Ende des vergangenen Monats Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg |
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