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Samstag, 19. Februar 2005
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Wilderswil: Zwei Wohnhäuser durch Brand zerstört
pkb/ds/S. Bei einem Brand in der Nacht auf Samstag sind in Wilderswil zwei Wohnhäuser zerstört worden. Die Bewohner der Liegenschaften konnten rechtzeitig evakuiert werden. Der Schaden wird auf über eine Million Franken geschätzt. Die Untersuchungsbehörden führen die Brandursache auf eine defekte Stelle im Kamin zurück.
Die Innenräume – hier das Badezimmer – bieten hinter einer vergleichsweise noch intakt erscheinenden Fassade ...
Das Gebäude Oberdorfstrasse 10 – ein dreigeschossiges Wohnhaus im Chaletstil – wurde laut einer Medienmitteilung vollständig zerstört: «Das Feuer griff auf ein angebautes dreigeschossiges Wohnhaus mit Hotelzimmern über, wo der Dachstock und das zweite Obergeschoss stark beschädigt wurden.» Nach Informationen auf dem Schadenplatz handelt es sich bei den Hotelzimmern um Räume des Hotels «Alpenblick». Die Bewohner der beiden Gebäude, darunter 15 Hotelgäste hätten rechtzeitig evakuiert und für die Nacht in der Nachbarschaft und in einem Hotel in Wilderswil untergebracht werden können: «Die Gemeinde Wilderswil wird für die Betroffenen, die Hab und Gut verloren haben, nach Lösungen suchen.» Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird auf über eine Million Franken geschätzt.
Die Brandursache ist nach Angaben der Untersuchungsbehörden auf eine defekte Stelle im Kamin zurückzuführen: «Diese löste im Dachstock des Gebäudes Oberdorfstrasse 10 das Schadenfeuer aus, das sich auch auf das Nachbargebäude ausbreitete.»
... ein trostloses Bild der Zerstörung. (Bilder Dora Schmid Zürcher)
Am Freitag, 18. Februar 2005, etwa um 21 Uhr, hatte laut Medienmitteilung ein Bewohner der Liegenschaft Oberdorfstrasse 10 in Wilderswil einen Brandausbruch in einer geschlossenen Laube im zweiten Obergeschoss bemerkt: «Seine Löschversuche misslangen.» Das Feuer weitete sich nach Angaben des Regierungsstatthalters des Amtsbezirks Interlaken und der Kantonspolizei auf das ganze Haus aus: «Die alarmierten Feuerwehren von Wilderswil, Bödeli, Bönigen und die Betriebswehr der RUAG bekämpften den Brand in einem Grosseinsatz mit über 100 Mann.» Als Einsatzleiter Christoph Imboden um 21.14 Uhr – vier Minuten nach der Alarmierung durch die
Regionale Einsatzzentrale (REZ) – auf dem Schadenplatz war, stand der Dachstock nach Angaben des Wilderswiler Feuerwehrkommandanten Albert Zurschmiede in Vollbrand und die Flammen traten bereits aus dem Dach. Um 0.45 Uhr früh sei der Brand unter Kontrolle gewesen. Im Einsatz standen insgesamt 119 Feuerwehrleute: Wilderswil 55, Bödeli 30, RUAG 22 und Bönigen 12.
| Berner Oberland News |
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