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Dienstag, 1. Februar 2005
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Spitäler FMI: Projektstart für ein Klinikinformationssystem
pd/bns. Die aus den Spitälern Frutigen, Meiringen und Interlaken zusammengesetzte Spitalgruppe FMI AG (FMI) nimmt die in einer Medienmitteilung als anspruchsvoll bezeichneten Arbeiten für die Einführung eines umfassenden Klinikinformationssystems auf: «Die Vertragsdokumente mit der Firma iSOFT sind unterzeichnet, so dass das Projekt im März 2005 mit dem Ziel der vollumfänglichen Einführung bis Ende 2007 gestartet werden kann.» Als interne Projektleiterin habe Doris Heiniger, seit vielen Jahren Chefarztstellvertreterin der Abteilung für Innere Medizin am Standort Meiringen gewonnen werden können.
Die FMI-Geschäftsleitung habe sich für die Einführung der «iSOFT»-Informatiklösung «Hospis Clinic-Centre» entschieden, geht aus der Medienmitteilung im einzelnen hervor: «Diese workfloworientierte Lösung bietet die Möglichkeit, klinische Prozesse zu automatisieren, zu vereinfachen und zu beschleunigen.» Damit soll die tägliche Arbeit begleitet und optimiert werden. Kernstück sei die elektronische Patientenakte, in welcher sämtliche Informationen über einen Patienten gebündelt würden. Kombiniert mit Daten, Texten, Sprache und Bildern werde daraus ein multimediales Archiv, das – mit den entsprechenden Zugriffsrechten – die zuständigen Mitarbeiter des Spitals einsehen und bearbeiten könnten. So müssten Daten nur einmal erfasst werden, liessen sich dezentral in verschiedenen Fachabteilungen ergänzen und stünden jedem behandelnden Arzt und dem Pflegepersonal ohne Zeitverzögerung in der jeweils aktuellsten Version zur Verfügung. Für die Visite ermöglichten mobile Lösungen eine effiziente Online-Dokumentation direkt am Patientenbett. Damit entfalle die Erfassung der Daten auf Papier und die nachträgliche Eingabe am PC: «Weitere Möglichkeiten des Systems liegen in der Unterstützung der Stationsplanung und des Stationsmanagements, der effizienten Pflegeplanung und -dokumentation, der schnellen und einfachen Auftrags- und Befundkommunikation, der integrierten Arztbriefverfassung mit gekoppelter Adressverwaltung, der zeitnahen DRG-Dokumentation und in der Auswertung und Abrechnung.» Die Projektarbeiten sollen im März 2005 aufgenommen und dauern nach FMI-Angaben voraussichtlich bis Ende 2007.
Als interne Projektleiterin für das Klinikinformationssystem konnte laut Medienmitteilung Doris Heiniger, seit vielen Jahren Chefarztstellvertreterin der Abteilung für Innere Medizin am Standort Meiringen gewonnen werden. Heiniger werde ein Pensum von 50 Prozent für die Projektarbeit einsetzen. Im Rahmen von 30 Prozent werde sie bis auf weiteres weiterhin am Spitalstandort Meiringen tätig sein. Die Nachfolgeregelung für die Abteilung für Innere Medizin in Meiringen werde in die Wege geleitet. Die Geschäftsleitung zeigt sich in ihrer Medienmitteilung davon überzeugt, dass Heiniger aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im klinischen Bereich, ihrem Verständnis für den Einsatz moderner Hilfsmittel im Spitalalltag und ihrer systematischen und gründlichen Arbeitsweise prädestiniert sei, diese anspruchsvolle Aufgabe zu übernehmen. Sie werde in ihrer Arbeit vom externen Projektleiter Andreas Walter von der «iSOFT» und von diversen Projektbereichsleitern unterstützt.
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg
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