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Freitag, 11. Februar 2005
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Kantonspolizei 779 Mal wegen häuslicher Gewalt ausgerückt
pkb/S. Die Kantonspolizei Bern hat in der Zeit zwischen 1. April und 31. Dezember 2004 insgesamt 779 Fälle von häuslicher Gewalt registriert, davon 166 im Berner Oberland.
Vergleiche mit dem Vorjahr lassen sich laut einer Medienmitteilung nur schwer anstellen, weil derartige Vorkommnisse vor dem Inkrafttreten der neuen Gesetzesbestimmungen am 1. April 2004 statistisch nicht unter dem Oberbegriff «Häusliche Gewalt» erfasst, sondern unter unterschiedlichen Straftatbeständen subsumiert worden seien.
Die 779 angezeigten Fälle (ohne Stadt Bern) verteilen sich nach Angaben der Kantonspolizei auf die drei Regionen Mittelland–Emmental–Oberaargau mit 314 Fällen, Seeland/Berner Jura (299) und Berner Oberland (166): «Die Palette der Straftatbestände reicht von der verbalen Drohung bis hin zum Tötungsdelikt.» Die häufigsten Straftatbestände waren laut Medienmitteilung Drohung (133), Körperverletzung (195), Sittlichkeitsdelikte (87) und Tätlichkeiten (274). In 668 Fällen seien die Täter männlichen und in 111 Fällen weiblichen Geschlechts gewesen. Auf Seiten der Männer seien sechs Täter, bei den Frauen fünf jünger als 18 Jahre gewesen: «Insgesamt wurden 535 Personen weiblichen und 143 Personen männlichen Geschlechts Opfer von häuslicher Gewalt; einige von ihnen wurden im Sinne der Gesetzgebung mehrfach geschädigt.» Bei den weiblichen Opfern waren nach Polizeiangaben 61 und bei den männlichen Opfern 30 jünger als 18 Jahre.
| Berner Oberland News |
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