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Montag, 7. Februar 2005
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Grand Prix Migros in Grindelwald/Wengen: Österreichischer Tagessieg
pd/bns. Der Tiroler Florian Tabelander (Lermoos) hat am Grand-Prix-Migros-Ausscheidungsrennen auf dem Männlichen in Grindelwald/Wengen die Schmach der Österreicher vom WM-Wochenende der «Grossen» gerettet: Er holte an dem mit über 500 Teilnehmern gutbesetzten Wettkampf nicht nur Gold sondern erzielte auch noch Tagesbestzeit.
In Wengen/Grindelwald fand am Sonntag bereits das fünfte von 13 Ausscheidungsrennen statt. Bei besten äusseren Bedingungen und mit über 500 begeisterten Kindern im Alter von 8 bis 15 Jahren, die auf zwei Riesenslalompisten um einen Podestplatz oder wenigstens um eine gute Zeit kämpften. In diesem Jahr haben sich einige Kinder aus jenen Regionen, wo sich keine Berge erheben, ganz gut geschlagen, etwa der Solothurner Rico Edalin aus Biberist. Ganz so überraschend war die gute Leistung des Neunjährigen indes nicht. Seine Mutter stammt aus dem bündnerischen Scuol, sein Vater ist Skilehrer in Grindelwald. Im Winter verbringt er fast jedes Wochenende im Berner Oberland und trainiert mit dem Skiklub Mürren. Sein Ziel: «Natürlich will ich mal Skirennfahrer werden», sagt er selbstbewusst. Am Final in Obersaxen (9./10. April) will er ebenfalls eine gute Figur machen und möglichst abermals aufs Podest steigen.
Österreicher verhalf Schweizer zu einem Finalplatz
Selbstbewusst und stolz auf seine jüngste Leistung war der erfolgreichste Ausländer (vier Teilnehmer) Florian Tabelander aus Lermoos im Tirol. Bereits zum dritten Mal startete der elfjährige Österreicher am Grand Prix Migros: In Wildhaus, Hoch-Ybrig und jetzt in Wengen/Grindelwald. Jedes Mal schaffte er den Sprung aufs Podest. Und auch im Final machte er in Les Crosets (2003) und in Sörenberg (2004) eine gute Figur: 1. und 2. Platz. Auch wenn seine Vorbilder am Wochenende nicht brillieren konnte, trägt er stolz die Mütze mit der Unterschrift von Fritz Strobl. Besonders gut möge er auch Benjamin Raich. Der Podestplatz des österreichischen Skitalents hat für einen Schweizer Glück gebracht. Dank einer speziellen «Ausländer»-Regelung qualifiziert sich automatisch der Nächstplazierte. Im Fall der Kategorie 1994 war Matthias Haefeli aus Grindelwald der Glückliche, der trotz seines vierten Ranges in Obersaxen mit dabei sein wird.
In Wengen/Grindelwald fand zudem ein erstes von insgesamt drei Spezialtrainings (inklusive Final) statt. Am Vortag des Rennens hatten angemeldete Kinder die Möglichkeit, sich Rennerfahrung unter der Anleitung von zwei ehemaligen Skicracks, Didier Plaschy (Race Direktor des Grand Prix Migros) und Res von Weissenfluh, anzueignen.
Noch besteht die Möglichkeit, sich an eines der kommenden Rennen anzumelden. Zum Beispiel in Bürchen (Kanton Wallis) am 5. März, an der Lenk (13. März), Lenzerheide-Parpan (19. März) oder in Wildhaus (20. März). Am kommenden Wochenende macht der Grand Prix Migros-Tross Halt in Davos, anschliessend in Wangs-Pizol und am 27. Februar 2005 in Airolo.
Grand Prix Migros 2005. Grindelwald-Wengen. Ranglistenauszug (vollständige Rangliste: www.sport-timing.ch). 501 Teilnehmer, klassiert 458. Tagessieger Piste 1 (1997 bis 1994), 17 Tore, 120 Meter Höhendifferenz. Mädchen: Jacqueline Jussel (1994), Grindelwald 31,37. Knaben: Florian Tabelander (1994), Lermoos (Österreich) 30,32. – Piste 2 (1993 bis 1990), 24 Tore, 210 Meter Höhendifferenz. Mädchen: Milena Hermann (1991), Ulisbach 51,75. Knaben: Severin Mahler (1990), Steg im Tösstal 50,58.
Mädchen 1997/96: 1. Katja Grossmann, Brienz. 2. Lia Näpflin, Wengen. 3. Nadja Stucki, Diemtigen. – Knaben 1997/96: 1. Rico Edalini, Biberist (Kanton Solothurn). 2. Michael Moser, Schwarzenburg. 3. Janick Mani, Erlenbach. – Mädchen 1995: 1. Tess Grünig Hoppeler, Bolligen. 2. Martina Wyss, Lauterbrunnen. 3. Nina Gassner, Appenzell. – Knaben 1995: 1. Mike Ledermann, Oberdiessbach. 2. Tobias Wittwer, Schangnau
3. Nicola Furer, Hedingen (Kanton Zürich). – Mädchen 1994: 1. Jacqueline Jussel, Grindelwald.
2. Alexandra Schüpbach, Meiringen. 3. Nicole Müller, Wilderswil. – Knaben 1994: 1. Florian Tabelander, Lermoos (Österreich). 1. Nando Fuhrer, Wilderswil. 3. Andreas Mey, Grindelwald.
4. Mathhias Haefeli, Grindelwald. – Mädchen 1993: 1. Andrea Guggisberg, Grindelwald. 2. Jennifer Schumacher, Kriens. 3. Annette Bütikofer, Riffenmatt. – Knaben 1993: 1. Matthias Brügger, Frutigen. 2. Fabian Wyss, Schwenden. 3. Ruedi Brawand, Grindelwald. – Mädchen 1992: 1. Sandy Alpinice, Grindelwald. 2. Seline Wegmüller, Wengen. 3. Jelena Spring, Schwenden. – Knaben 1992: 1. Philipp Gassner, Appenzell. 2. Carlo Leonini, Wengen.
3. Philipp Menge, Allschwil (Baselland). – Mädchen 1991: 1. Milena Hermann, Ulisbach (Kanton St. Gallen) 2. Corina Bless, Flums (Kanton St. Gallen). 3. Sophie Hostettler, Bernex (Kanton Waadt). – Knaben 1991: 1. Jakob Steinmann, Niederurnen (Kanton Glarus). 2. Marc Bischofberger, Oberegg. 3. Stefan Schneeberger, Eggiwil. – Mädchen 1990: 1. Andrea Peter, Ebnat-Kappel (Kanton St. Gallen). 2. Marianne Gassner, Stettlen. 3. Sarah Alpinice, Grindelwald. – Knaben 1990: 1. Severin Mahler, Steg im Tösstal (Kanton Zürich). 2. Michal Janecek, Weesen (Kanton St. Gallen). 3. Fabian Brechbühl, Signau.
Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen für die verbleibenden Rennen sind bei Swiss-Ski erhältlich (Telefon 031 950’62 15) oder abrufbar auf www.gp-migros.ch Das Startgeld beträgt (bis drei Wochen vor Renntermin) 20 Franken. Bis eine Woche vor dem Renntermin ist ein Startgeld von 25 Franken fällig.
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