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Donnerstag, 10. Februar 2005
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Die Jungfrau – zweite Münze der Serie «Schweizer Berge»

pd/bns. Die Tourismusdestination Jungfrau erhält eine Sonderprägung: Die Eidgenössische Münzstätte «Swissmint» widmet dem Berner Oberländer Bergriesen eine Sondermünze und präsentiert sie der Weltöffentlichkeit am 11. Februar 2005 an der World Money Fair in Basel. Damit gelangt die Münze mit einem Nennwert von zehn Franken offiziell in den Verkauf.

Die zweifarbige Sondermünze «Jungfrau» in unedlem Metall hat einen Nennwert von zehn Franken. (Bild/Fotomontage zvg)

Speziell an Touristen wendet sich laut einer Medienmitteilung die Souvenir Card «Top of Europe», welche zusammen mit den Jungfraubahnen realisiert wurde: «Im Hinblick auf die bevorstehende Weltausstellung in Aichi, Japan, gibt ‹Swissmint› zudem exklusiv das Münzenset «Peaks of the World» mit Jungfrau und Matterhorn in limitierter Auflage heraus.» Im Jahr 2004 habe die Eidgenössische Münzstätte «Swissmint» die mehrteilige Serie «Schweizer Berge» mit der Sondermünze «Matterhorn» lanciert: «Mit der Ausgabe der Sonderprägung ‹Jungfrau› stellt «Swissmint› wieder einen Berg in den Mittelpunkt, der durch seine herausragende Schönheit Besucher seit jeher fasziniert.» Entworfen worden sei die Sondermünze vom Grafiker Stephan Bundi.

Die zweifarbige Sondermünze «Jungfrau» in unedlem Metall (Nennwert zehn Franken) ist laut Medienmitteilung ab 11. Februar 2005 in verschiedenen Prägequalitäten und Verpackungen erhältlich, und zwar in den Standardprägungen «unzirkuliert» (Normalprägung) und «Polierte Platte» (höchste Prägequalität) sowie als «Münzsatz 2005» zusammen mit den Schweizer Umlaufmünzen des Jahrgangs 2005. «Die Souvenir Card ‹Top of Europe›, welche die Schönheit der Jungfrauregion in Bild und Text wiedergibt, wendet sich speziell an Touristen und wird in Zusammenarbeit mit den Jungfraubahnen exklusiv in der Jungfrau Region verkauft.» Urs Kessler, Leiter Marketing und Betrieb: «Mit der Souvenir Card der Sondermünze Jungfrau bieten wir unseren Gästen aus nah und fern eine aussergewöhnliche Erinnerung an das Reiseland Schweiz und die Jungfrau Region.»

«Swissmint»-Geschäftsleiter Kurt Rohrer (Mitte) und Urs Kesser, Leiter Marketing und Betrieb Jungfraubahnen haben gemeinsam die neue Sondermünze «Jungfrau» lanciert.

«Top of Europe»

Seit der Erstbesteigung des Berges im Jahr 1811 hätten Millionen von Touristen den Berg erklommen beziehungsweise erfahren, ist der Medienmitteilung im weiteren zu entnehmen. Mit der Eröffnung der Jungfraubahn vor über 90 Jahren habe der Massentourismus im grossen Stil begonnen. Heute nenne sich Europas höchste Bahnstation auf dem Jungfraujoch stolz «Top of Europe»; die Jungfraubahnen beförderten jährlich mehr als eine halbe Million Touristen auf 3454 Meter über Normalnull und damit ins Unesco-Weltnaturerbe Jungfrau–Aletsch–Bietschhorn. – Mit dem Jungfrau–Aletsch–Bietschhorn-Gebiet war am 13. Dezember 2001 – siehe auch «Eine Art qualitativ hochstehender Massentourismus» vom Donnerstag, 4. April 2002 zum ersten Mal ein Naturdenkmal der Schweiz und des Alpenraums in das Welterbe-Inventar der Sonderorganisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) aufgenommen worden.

Speziell für den Auftritt im Schweizer Pavillon an der Weltausstellung in Aichi (Japan) gebe «Swissmint» das Geschenkset «Peaks of the World» mit den Sonderprägungen «Jungfrau» und «Matterhorn» in limitierter Auflage heraus, verlautet im weiteren. Das als exklusiv bezeichnete Set werde während der Dauer der Weltausstellung vom 25. März bis 25. September direkt vor Ort verkauft.

Förderung der Kultur

«Swissmint» gibt laut Medienmitteilung seit 1974 jährlich offizielle Schweizer Sondermünzen heraus: «Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Münzen, dem Prägegewinn, werden kulturelle Projekte in der ganzen Schweiz unterstützt.»

Bezugsquellen. Standardprodukte (Normalprägung, Polierte Platte, Münzsatz): «Swissmint» (www.swissmint.ch), Telefon 031 322'74'49; Banken und Münzhändler. – Souvenir Card «Top of Europe»: Jungfraubahnen (Souvenirshops und im Online-Shop) – Geschenkset «Peaks of the World»: Schweizer Pavillon, Weltausstellung Aichi/Japan.

Berner Oberland News

Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, CH-3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41 33 821 10 61 und Fax +41 33 82110 64 / Mobile +41 79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7

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Informationen / Bestellungen

Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004


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