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Die Salzvorräte gehen langsam zur Neige
aid/bns. Ende Februar 2005 sind die Salzvorräte in den Silos des bernischen Tiefbauamts auf ein rekordverdächtig tiefes Niveau gesunken. Der Autobahnwerkhof Spiez sowie die Werkhöfe der Strasseninspektorate Amt Thun, Seeland Süd und der Ämter Signau/Trachselwald mussten in den letzten Tagen den Salzeinsatz massiv einschränken. Besser ist die Situation unter anderem im Berner Oberland, wo die Salzvorräte voraussichtlich noch bis Mitte März reichen.
Die vier grossen Streusalzsilos im Werkhof des Tiefbauamtes (TBA) an der Lindenallee in Interlaken Ost dienen sowohl dem Unterhalt der Kantonsstrassen im Amtsbezirk Interlaken als auch jenem der Autostrasse A 8 auf der Teilstrecke von Interlaken bis zum Brünig. Die beiden grösseren Silos fassen nach Angaben des Strasseninspektorats je 150 Tonnen Streusalz und sind für den Winterdienst auf der A 8 bestimmt, die beiden kleineren mit je 100 Tonnen Streusalz für die Kantonsstrassen. (Archivbild Peter Schmid)
In der Region Bern, im Berner Jura und im Oberaargau erreichen laut einer Medienmitteilung die Salzvorräte bei anhaltend winterlichem Wetter in den nächsten Tagen ein kritisches Niveau: «Besser ist die Situation im Berner Oberland und in den Werkhöfen der Ämter Burgdorf, Konolfingen und Seftigen, wo die Salzvorräte voraussichtlich noch bis Mitte März reichen.» Die Lage werde sich entspannen, wenn die Schweizerischen Rheinsalinen wie angekündigt demnächst Salz aus dem Ausland lieferten. Das kantonale Tiefbauamt sorge zudem für einen internen Ausgleich zwischen den Werkhöfen: «Der bisherige Rekord aus dem Jahr 1998/99, als rund 18'000 Tonnen Salz auf den bernischen Kantons- und Nationalstrassen gestreut wurden, wird in diesem Jahr voraussichtlich überboten.»
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