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Mittwoch, 9. Februar 2005
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| Der neugewählte Spitexvorstand. Von links nach rechts: René Hofer, Unterseen (Finanzen), Jürg Hufschmid, Unterseen (Personal), Susanne Zwahlen, Interlaken (Protokoll), Heinz Schaad, Unterseen (Koordination ambulant/stationär), Regula Simmen, Matten (Qualitätssicherung), Branka Fluri Häsler, Matten (Öffentlichkeitsarbeit), Vereinspräsident Peter Portmann, Interlaken und Peter Graf, Interlaken (Rechtliches). |
Spitexverein Interlaken und Umgebung gegründet
ds/pvr. Die Spitexvereine Interlaken, Matten und Unterseen-Därligen-Leissigen haben sich am Montag in Interlaken zum neuen Spitexverein Interlaken und Umgebung zusammengeschlossen.
Die Fusion tritt nach der Genehmigung durch die Mitgliederversammlungen auf 1. Januar 2006 in Kraft.
Im Moment leistet die Spitex der drei Vereine zusammen bei rund 500 Personen Hilfe. Dem neuen Verein sollen mit dem Zusammenschluss an die 1200 Miglieder angehören. Die Statuten wurden von den Vorstandsvertretern der bisherigen drei Vereine einstimmig angenommen. Von einer gemeinsamen Administration werden Einsparungen erwartet und das Angebot soll professioneller werden.
Der Vorstand des neuen Spitexvereins setzt sich wie folgt zusammen: Vereinspräsident Peter Portmann, Interlaken, Peter Graf, Interlaken (Rechtliches), René Hofer, Unterseen (Finanzen), Jürg Hufschmid, Unterseen (Personal), Heinz Schaad, Unterseen (Koordination ambulant/stationär), Branka Fluri Häsler, Matten (Öffentlichkeitsarbeit), Regula Simmen, Matten (Qualitätssicherung), Susanne Zwahlen, Interlaken (Protokoll) und Christine Huber, Interlaken (Sekretariat). Die beiden Gemeindevertretersitze sind noch vakant.
Die Grundlagen für die Fusion der drei Spitexvereine – siehe auch Abschnitt «Spitex» im Bericht Matten: Sportanlage Lanzenen und Spitex Interlaken vom
Freitag, 12. November 2004 – wurde im Jahr 2003 durch eine Spurgruppe unter der Leitung des Mattner Spitexpräsidenten Stephan Hasler geschaffen: Im Winter 2002 war es dem Spitexverein Matten laut einer Beschreibung der Ausgangslage trotz intensivster Anstrengungen nicht möglich, eine durch Kündigung verwaiste Stelle in der Krankenpflege neu zu besetzen. Die Belastung der verbliebenen beiden Mitarbeiterinnen sei an die Grenzen des Zumutbaren gegangen und auch der Vereinsvorstand sei mit der schwierigen Situation an Grenzen gestossen. Auf Initiative des Mattner Vereinspräsidenten hätten sich in der Folge Delegationen der Vereine des Amtsbezirks zu einer Aussprache mit dem Ziel getroffen, die Zusammenarbeit zu überdenken und zu verbessern: «Als erste kurzfristige Massnahme wurde ein gemeinsamer Stellenpool mit entsprechender Vereinbarung geschaffen, was dem geplagten Mattner Verein dank dem Einsatz des Stellenleiters von Unterseen die unbedingt benötigte Entlastung brachte.»
Bald sei aber klargeworden, dass damit die Probleme der Zukunft noch nicht gelöst seien. Deshalb sei eine Spurgruppe mit dem Ziel ins Leben gerufen worden, eine erweiterte Zusammenarbeit der Vereine zu prüfen und die nötigen Schritte zu unternehmen. Die drei Vereine Interlaken, Matten und Unterseen-Därligen-Leissigen hätten sich nun mit einer Spurgruppe unter dem Arbeitstitel «Zusammenarbeit BeO-Ost» an die Arbeit gemacht. Den weiteren Vereinen des Amtsbezirks sei ein Beobachterstatus zugestanden worden. Als ersten Schritt habe die Gruppe das grundsätzliche Einverständnis der fünf Vertragsgemeinden eingeholt. Nach dieser Zusage sei im Frühjahr 2003 die eigentliche Projektarbeit aufgenommen worden.
| Berner Oberland News |
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