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Montag, 28. Februar 2005
Der Tourismus im Kanton Bern ist überdurchschnittlich von Witterungsbedingungen, von Wechselkursschwankungen sowie politischen und wirtschaftlichen Krisen abhängig. – Bild: Nicht alle Tage lässt das Abendrot den Mönch (4107 Meter über Normalnull) so prächtig erglühen. (Bild: Bruno Petroni)

Kommission unterstützt Weichenstellung in der Tourismuspolitik

aid/bns. Die vorberatende Kommission des bernischen Grossen Rates hat dem Entwurf des Tourismusentwicklungsgesetzes (TEG) zugestimmt. Der Grosse Rat behandelt laut einer Medienmitteilung das Gesetz in der Aprilsession 2005.

In Ergänzung zum Entwurf des Regierungsrates – siehe auch Position zum neuen Tourismusentwicklungsgesetz bezogen vom Dienstag, 8. Februar 2005 – verlange die Kommission, dass auch Eigentümer und Dauermieter mit der Beherbergungsabgabe belastet würden, heisst es in der Medienmitteilung. Die Förderung von Infrastrukturen soll eine staatliche Aufgabe bleiben, jedoch vermehrt in Form von Darlehen anstelle von Beiträgen: «Rechtliche Grundlage ist neu das Einführungsgesetz über die Investitionshilfe im Berggebiet.» Die von Grossrat Christoph Erb aus Zimmerwald präsidierte vorberatende Kommission – Vizepräsidentin ist Grossrätin Christine Häsler aus Wilderswil – hat laut Medienmitteilung einstimmig Eintreten auf die Vorlage beschlossen.

Der Kanton Bern sei neben Graubünden und Wallis einer der grossen Tourismuskantone der Schweiz, wird in der Medienmitteilung erinnert. Er verfüge über ein grosses touristisches Potential – siehe auch «Tourismusmarkt insbesondere im alpinen Raum hart umkämpft» vom Freitag, 24. Dezember 2004 – das es zu nutzen gelte: «Auf dem hart umkämpften alpinen Tourismusmarkt muss die Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden, damit die touristischen Unternehmen eine gute Wertschöpfung erreichen können.» Das Gesetz ergänze mit seinen finanziellen Anreizen die allgemeine Wirtschaftspolitik, die zu besseren Rahmenbedingungen für alle Unternehmen führen soll. Die Beherbergungsabgabe als wichtigstes Finanzierungselement werde beibehalten. Die Verteilung der Erträge werde aber neu geregelt: «Dadurch können die Destinationen des Berner Oberlands über deutlich mehr Mittel für die Marktbearbeitung verfügen.» In den Regionen mit ausgeprägtem Ausflugstourismus kämen ergänzend Staatsmittel zum Einsatz. Wichtige Veranstaltungen, Projekte und Grundlagenarbeiten sollen neu ebenfalls mit allgemeinen Staatsmitteln unterstützt werden.

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004





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