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Dienstag, 15. Februar 2005
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Selveareal Thun: Stadt kauft Anbau und angrenzende Parzelle

sth/bns. Für einen späteren Park auf dem ehemaligen Industrieareal Selve kauft die Stadt Thun zum Preis von 1,5 Millionen Franken einen Anbau zu der bereits im Jahr 2003 erworbenen Halle 6 sowie eine angrenzende Parzelle.

Im Jahr 1995 hätten die Thuner Stimmberechtigten die Überbauungsordnung «Areal Scheibenstrasse», die das ehemalige Industrieareal Selve umfasse gutgeheissen, wird in einer Medienmitteilung erinnert. Darin sei unter anderem der Kauf der Halle 6 durch die Stadt Thun vorgesehen gewesen: «Dieser erfolgte Mitte 2003 zu einem Preis von 1,5 Millionen Franken; nun kauft die Stadt, ebenfalls gemäss den damaligen Absichten, auch den Anbau zur Halle 6 sowie die angrenzende Parzelle.» Beides zusammen ergebe eine Fläche von 5352 Quadratmetern. Auf der freien Fläche soll gemäss der geltenden Überbauungsordnung dereinst ein öffentlicher Park entstehen: «Der Selve Park AG bezahlt die Stadt dafür 1,5 Millionen Franken; der Gemeinderat hat den entsprechenden Kredit bewilligt.» Am Aktienkapital der Selve Park AG (von 100'000 Franken) seien die Stadt Thun und der Kanton je hälftig beteiligt. Nach einem Architekturwettbewerb für die künftige Überbauung des gesamten Selveareals laufe derzeit die Investorensuche.

Die Halle 6 geht laut Medienmitteilung ohne Trennwände im Erdgeschoss direkt in den dreigeschossigen Anbau über. Voraussichtlich bis zum Jahr 2008 werde sie noch durch Coop Bau und Hobby gemietet. Danach sei im Erdgeschoss eine kulturelle Nutzung vorgesehen, in erster Linie durch die Genossenschaft Vaporama. Weitere, kommerzielle Nutzungen in den Obergeschossen des Annexgebäudes würden noch geprüft: «Bevor der öffentliche Park erstellt wird, wird die Selve Park AG sämtliche noch vorhandenen Altlasten entsorgen und die Reste der Halle 10 abbrechen; dazu hat sie sich gegenüber der Stadt verpflichtet.»

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