wo Patientinnen und Patienten
auch Gäste sind
Popnet Spiez
Ihr Internet-Provider

im Berner Oberland

Ihr Ferien- und Seminarhotel in Interlaken

Berner Oberland News
Unabhängige laufend aktualisierte Internet-Zeitung
Berichte und Meldungen seit Mai 1996
Dienstag, 8. Februar 2005
zurück zur aktuellen Frontseite

Weniger Verkehrsunfälle und Verletzte – gleich viele Tote

Jahresunfallstatistik 2004 der Kantonspolizei Bern

pkb/bns. Bei Verkehrsunfällen im Kanton Bern sind im vergangenen Jahr 69 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen – gleich viele wie im Vorjahr. Verletzt wurden 3924 Personen – 326 oder 7,7 Prozent weniger als im Jahr 2003. Die Gesamtzahl der Unfälle ist im Jahr 2004 um 122 oder 1,7 Prozent auf 7235 zurückgegangen.

Im Jahr 2004 mussten zwei Unfälle mit je zwei getöteten Personen registriert werden (Vorjahr: zwei Unfälle mit je drei und ein Unfall mit zwei getöteten Personen). Im Durchschnitt der Jahre 1999 bis 2003 waren 4020 Personen verletzt und 67 getötet worden.

Die Zahl der Todesopfer stieg innerorts von 23 auf 27, auf Autobahnen von zwei auf vier und auf Autostrassen von zwei auf drei deutlich an, während sie ausserorts von 42 auf 35 ebenso deutlich zurückging. Bei den Verletzten war durchgehend ein Rückgang zu verzeichnen, wobei dieser auf Autostrassen (–17,9 Prozent), auf Autobahnen (–14,0 Prozent) und ausserorts (–13,9 Prozent) klar deutlicher ausfiel als innerorts (–3,5 Prozent).

Motorwagen, Zweiräder und Fussgänger

Insgesamt waren 14'060 (Vorjahr: 14'991) Fahrer oder Mitfahrer von Motorwagen bis 3,5 Tonnen an Unfällen beteiligt. Davon wurden 2217 (2566) verletzt und 30 (34) getötet. An Unfällen mit Motorwagen über 3,5 Tonnen waren 501 (502) Personen beteiligt, von denen 17 (20) verletzt wurden. 351 (369) Personen verunfallten mit Motorrädern über 125 Kubikzentimeter; davon wurden 272 (281) verletzt und sieben (6) getötet. 289 (229) Personen verunfallten mit Motorrädern bis 125 Kubikzentimeter; hier wurden 235 (191) verletzt und drei (3) getötet. Mit dem Kleinmotorrad verunfallten 148 (209) Personen, wobei 117 (162) Personen verletzt wurden und eine (1) Person ums Leben kam. 220 (206) Personen verunfallten mit dem Motorfahrrad; dabei wurden 173 (171) verletzt und drei (0) getötet. 680 (656) Personen waren an einem Fahrradunfall beteiligt; hier wurden 581 (558) Personen verletzt und 11 (9) getötet. Von 312 (303) an Unfällen beteiligten Fussgängern wurden 279 (262) verletzt und zwölf (12) kamen ums Leben. Allein auf Fussgängerstreifen wurden 116 (113) Personen verletzt und vier (6) getötet.

Kinder und Senioren

2004 sind im Kanton Bern 279 Kinder bis zu 16 Jahren auf der Strasse verunfallt (2003: 256). Von diesen wurden 274 (253) verletzt und 5 (3) getötet. Als Fussgänger wurden 70 (63) Kinder verletzt und zwei (3) getötet; mit dem Fahrrad wurden 139 (122) Kinder verletzt und zwei (0) getötet, mit dem Motorfahrrad 65 (66) verletzt und eines (0) getötet. Von den Senioren ab 65 Jahren sind im letzten Jahr auf den bernischen Strassen 357 verunfallt; davon wurden 345 verletzt und zwölf getötet (2003: 372 Senioren verunfallt, 364 verletzt und acht getötet). Allein 78 (74) Senioren wurden als Fussgänger verletzt, neun (4) getötet.

Vortrittsrecht und Unaufmerksamkeit

Bei den Unfallursachen stand – wie in den letzten Jahren – die Missachtung des Vortrittsrechts an der Spitze, diesmal allerdings auf gleicher Höhe wie die Unaufmerksamkeit (je 15,8 Prozent) und gefolgt vom Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Sicht-, Strassen- und Witterungsverhältnisse (15,4 Prozent). Es folgen zu nahes Aufschliessen und Fehler beim Links-/Rechtsfahren (je 8,7 Prozent) sowie die Einwirkung von Alkohol (6,8 Prozent).

Alkohol, Drogen oder Medikamente

Betrachtet man nur die Unfälle, bei denen Alkohol, Drogen oder Medikamente eine Rolle spielten, so wurden dadurch 416 (480) Personen verletzt und 20 (21) getötet. Der Einfluss dieser Suchtmittel im Einzelnen:

* Alkohol bei Unfällen mit 316 (352) Verletzten und zehn (9) Todesopfern
* Drogen bei Unfällen mit 71 (103) Verletzten und sieben (8) Todesopfern
* Medikamente bei Unfällen mit 26 (25) Verletzten und drei (4) Todesopfern.
Das Unfallgeschehen in den oberländischen Amtsbezirken

Amtsbezirk Unfälle Verletzte Tote
2004 2003 Durchschnitt
1999/2003
2004 2003

Durchschnitt
1999/2003

2004 2003 Durchschnitt
1999/2003
Frutigen 114 110 117 62 64 78 2 2 2
Interlaken 248 264 241 123 168 150 4 5 3
Niedersimmental 157 155 146 105 114 93 4 1 2
Oberhasli 64 86 73 49 73 57 0 3 2
Obersimmental 87 76 65 50 48 34 1 2 2
Saanen 74 89 70 27 42 37 1 0 1
Thun 497 509 496 337 322 325 7 2 3
Oberland 1241 1289 1208 753 831 774 19 15 15

Berner Oberland News

Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, CH-3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41 33 821 10 61 und Fax +41 33 82110 64 / Mobile +41 79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7

Zurück an den Seitenanfang
zurück zur aktuellen Frontseite




Informationen / Bestellungen

Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004


Meldestellen in der Schweiz Deutschland / Österreich


Leserbriefe an die Berner Oberland News sowie Anfragen für Werbebanner, Inserate und Bilder in druckfähiger Auflösung

Ferienwohnung in Ringgenberg
Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Lisbeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.

Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort.