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Donnerstag, 10. Februar 2005
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Grünes Licht für das Projekt «Chance BeO»
pd/bns. «Chance BeO», ein Projekt der Volkswirtschaftskammer Berner Oberland zur wirtschaftlichen und kulturellen Förderung des Standortes, ist einen Schritt weiter. Im Dezember 2004 hat das Staatssekretariat für Wirtschaft im Rahmen des Bundesprogramms «Regio Plus» eine Finanzhilfe von 460'000 Franken zugesichert. Eine Projektgruppe leitet nun erste Massnahmen für das auf vier Jahre terminierte Förderungsprojekt ein.
Vieles laufe im Berner Oberland nicht mehr so rund wie es sollte oder könnte, heisst es dazu in einer Medienmitteilung. Darüber seien sich die meisten Leute einig. Die Ursachen seien ebenso vielschichtig wie die Region: «Es ist mitunter eine leichte Lethargie, die fast unbemerkt durch die Schönheiten des Oberlandes schleicht – sie wirkt lähmend, manchmal schwerfällig und tendiert bis hin zu Verkrustungsansätzen.» Und das in vielen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereichen. Die Volkswirtschaftskammer Berner Oberland habe deshalb im letzten Jahr die Initiative ergriffen und das Projekt «Chance BeO» ins Leben gerufen.
Persönlichkeiten aus den verschiedensten Sparten seien letztes Jahr über die Bücher gegangen, verlautet im weiteren. Sie hätten sich in einer Steuerungsgruppe Gedanken gemacht und daraus das Projekt «Chance BeO» entwickelt: «Die nötigen und wünschbaren Anstrengungen bilden ein gleichzeitig ausgearbeitetes Leitbild für das Berner Oberland.» Das sei auf Wunsch des Kantons entwickelt wurden und diene als Grundlage zur Festlegung der Prioritäten: «Es war auch Voraussetzung dafür, dass Bundesbern die Hälfte des Budgets von 920'000 Franken (für vier Jahre) mittragen wird.» Die Hälfte der verbleibenden rund halben Million Franken werde durch die Volkswirtschaftskammer Berner Oberland (VWK) und andere bernische Partner beigesteuert – auch in Form von Eigenleistungen. Wie die Initianten und die Verantwortlichen des Projektes sei somit auch die Finanzierung recht breit abgestützt – «gute Chancen, der «Chance BeO» gute Chancen einzuräumen».
Im Förderungsprogramm werde dem Teilprojekt «Standortmarketing» recht viel Gewicht beigemessen – mit Recht, meint die Volkswirtschaftskammer Berner Oberland in ihrer Medienmitteilung: «Denn gerade mit diesem Instrument und der dazu nötigen Kommunikation soll – und kann – eine Neupositionierung des Standortes Berner Oberland erzielt werden.» Regionales Zusammenrücken, Belebung des Wirtschaftsraumes und die daraus resultierende Schaffung einer eigenständigen Identität versprächen, dass das sogenannte «Wertebewusstsein» gestärkt werde. All die Ziele des umfassenden Projektes sollen in einzelnen Etappen und unter Einbezug von Organisationen und Personen aus dem Berner Oberland umgesetzt: «Die Projekthoheit liegt bei der VWK unter Leitung von Direktor Norbert Riesen und als Projektleiter wird Melchior Buchs, Inhaber einer Firma für Projektmanagement in Thun, all die Förderungs- und Stärkungsmassnahmen managen.»
| Berner Oberland News |
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