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Mittwoch, 19. Januar 2005
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BLS Cargo AG neu mit Qualitätszertifikat nach ISO 9001:2000
pd/bns. Die BLS Cargo AG, die Güterverkehrstochter der BLS Lötschbergbahn AG, hat für das gesamte Unternehmen das ISO-Zertifikat nach der internationalen Norm ISO 9001:2000 erhalten. Der Güterverkehr ist nach den Werkstätten der zweite Unternehmensbereich der BLS, welcher ISO-zertifiziert ist.
«Mit der Ausrichtung auf zweckdienlich definierte, stabile Prozesse verbessert BLS Cargo ihre Leistungsfähigkeit und stellt die systematische Überwachung der Qualität sicher», heisst es dazu in einer Medienmitteilung: «Profitieren sollen vom höheren Leistungs- und Qualitätsniveau in erster Linie die Kunden.»
Die Erwartungen der Güterverkehrskunden an die Eisenbahnen haben laut BLS im Rahmen der Öffnung der Märkte in den vergangenen Jahren stark zugenommen: «Auch als Folge des dynamischen Wachstumsprozesses der BLS Cargo AG ist die permanente Überprüfung und Anpassung der Organisationsstrukturen und der Prozesse ein unabdingbares Erfordernis; mit der Zertifizierung gemäss der international anerkannten ISO-Norm 9001:2000 hat das Unternehmen nun ein wichtiges Etappenziel erreicht.»
Die Zertifizierung und ein professionelles Prozessmanagement spielten vor allem im Zusammenhang mit dem auch im Jahr 2005 ungebrochenen Wachstum der BLS Cargo AG eine Rolle, verlautet im weiteren. Zum Fahrplanwechsel von Mitte Dezember 2004 habe die BLS Cargo AG wiederum bedeutende Neuverkehre aufgenommen. Der Alpentransit via Gotthard sei dank neuen Zügen im unbegleiteten Kombiverkehr (UKV) auf rund 120 Züge pro Woche verdoppelt worden. Die Züge verkehrten im Süden einerseits via Chiasso, wo BLS Cargo eine Servicestelle in Betrieb genommen habe, anderseits neu auch über Luino. Bei diesen Zügen arbeite BLS Cargo neu neben Ferrovie Nord Cargo (FNC) und Trenitalia Cargo (TIC) auch mit der jungen Güterbahn Strade Ferrate del Mediterraneo (SFM) zusammen: «BLS Cargo ist somit auf den beiden wichtigen Transitrelationen Lötschberg–Simplon und Gotthard ein gewichtiger Anbieter.» Die Kooperation mit der deutschen Railion zum Fahrplanwechsel sei nochmals intensiviert worden: «Die grenzüberschreitenden Produktionskonzepte bei Lokomotiven und neu auch Lokomotivführern werden im Interesse der Produktionsqualität und des effizienten Ressourceneinsatzes weiter entwickelt.»
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg
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