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Dienstag, 18. Januar 2005
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Brandfall Oberhofen: Kleinkind im Spital gestorben
pkb/S. Das beim Brandfall in Oberhofen vom Montagmorgen schwer verletzte Kleinkind ist im Spital gestorben. Die Brandursache konnte geklärt werden.
Das Kleinkind, das am Montag, 17. Januar 2005, kurz nach acht Uhr nach Angaben der Untersuchungsbehörden beim Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Staatsstrasse in Oberhofen aufgrund eines tragischen Missverständnisses von einem Angehörigen der Feuerwehr in einer Baby-Tragtasche aus zirka acht Meter Höhe fallengelassen worden war, ist am Dienstagnachmittag im Spital mutmasslich an den Folgen eines Schädel-Hirntraumas gestorben. Zur genauen Abklärung der Todesursache sei der Leichnam des Opfers ins Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern (IRM) überführt worden: «Die Ermittlungen, die zum tragischen Unglücksfall führten – siehe auch
Oberhofen: Kleinkind bei Rettung nach Wohnungsbrand schwer verletzt vom Montag, 17. Januar 2005 – laufen ebenfalls weiter.» Die Eltern sowie Angehörige der Feuerwehr werden laut einer Medienmitteilung weiterhin durch die Notfallseelsorge betreut: «Die Bewohner der betroffenen Wohnung und das zweite Kleinkind konnten aus dem Spital entlassen werden.»
Die Brandursache konnte nach Angaben des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland inzwischen geklärt werden: «In der Wohnung im zweiten Stock hatte ein Bettsofa direkten Kontakt mit der Oberfläche eines Elektrospeicherofens; in der Folge kam es durch die Strahlungswärme des Heizkörpers im Bereich der Kontaktstelle am Sofa zum Brandausbruch.»
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg
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