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Samstag, 29. Januar 2005
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Frutigen: «Tourismus» bleibt bei Land- und Volkswirtschaft
gfr/bns. Der Bereich «Tourismus» bleibt laut einem Beschluss des Gemeinderates von Frutigen im Ressort Land- und Volkswirtschaft. Der Gemeinderat genehmigte im weiteren das Altersleitbild. Die Gemeindewahlen finden am 6. November 2005 statt. Der Gemeinderat von Frutigen hat im Sommer 2004 beschlossen, neben der eigenständig laufenden Schulreform auch für die übrigen Bereiche der Gemeindeordnung eine «sanfte» Revision durchzuführen.
Aus den Verhandlungen des Gemeinderates von Frutigen Die Arbeitsgruppe wünschte vor der Weiterbearbeitung vom Gemeinderat einen Grundsatzentscheid, welchem Ressort der Bereich «Tourismus» künftig zugeordnet werden soll: Dem Ressort Land- und Volkswirtschaft (wie bisher) oder dem Ressort Bildung, Kultur und Freizeit (wie früher).
Der Gemeinderat fasste folgende Grundsatzbeschlüsse:
– Der Bereich «Tourismus» bleibt im Ressort Land- und Volkswirtschaft.
– Frutigen Tourismus ist weiterhin mit einem Mitglied von Amtes wegen in der Kommission Land- und Volkswirtschaft vertreten.
Die Aufgabe «Parkanlagen und Wanderwege» soll im Aufgabenbereich der Kultur- und Freizeitkommission bleiben. Somit beschränken sich die revisionsbedürftigen Punkte nur noch auf einige redaktionelle Anpassungen.
Altersleitbild genehmigt
Im März 1993 hat der Grosse Rat des Kantons Bern die Gemeinden beauftragt, ein Altersleitbild zu erstellen. Das Ziel ist, unter Beibezug der älteren Bevölkerung die Vor- und Nachteile der Alterspolitik aufzuspüren und dadurch eine Grundlage zu erhalten, die Alterspolitik in Zukunft zielgerichtet den veränderten Bedürfnissen anzupassen. Die Planungsregion Kandertal, erweitert mit den Gemeinden Aeschi und Krattigen, hat im August 2003 beschlossen, im Amt Frutigen ein gemeinsames Altersleitbild zu erstellen. Ein Steuerungsausschuss erarbeitete in zahlreichen Sitzungen ein Konzept, das nun als sogenannte Zielwegleitung dienen soll. Der Gemeinderat hat dem Altersleitbild Frutigland zugestimmt und allen Beteiligten ihre grosse Arbeit verdankt. Die einzelnen Massnahmen sollen vorgängig budgetiert und vom Gemeinderat beschlossen werden.
Terminplanung für Gemeindewahlen
Der Gemeinderat genehmigte die Terminplanung für die Gemeindewahlen 2005. Diese sind wiederum unterteilt in vorgezogene Obmann-Wahlen (ein allfälliger Wahltermin für das Gemeinderatspräsidium ist am 5. Juni) sowie die im Herbst stattfindenden übrigen Wahlen (Wahltermin 6. November). Es wird auf die jeweiligen Publikationen im Frutiger Amtsanzeiger verwiesen.
Kein Beitrag an «Neues Chuenisbärgli»
Der Gemeinderat hat einen Antrag um Bewilligung eines Beitrages an das Projekt «Neues Chuenisbärgli» aus finanziellen Gründen abgelehnt. Ausschlaggebend hiefür war einzig die gegenwärtige finanzielle Situation der Gemeinde. Der Gemeinderat hofft, dass die erforderlichen Mittel anderweitig beschafft werden können und ist bestrebt, den Organisatoren des Weltcuprennens weiterhin bestmögliche – wenn auch nicht finanzielle – Unterstützung zu bieten.
Im weiteren hat der Gemeinderat ...
... die Spende von 3714 Franken zugunsten der Glückskette (Sammlung für die Opfer der Flutkatastrophe in Asien) sanktioniert und den entsprechenden Nachkredit gesprochen.
... sechs neue Bürger in den Stimm- und Wahlausschuss Dorf gewählt. Diese Ersatzwahlen wurden notwendig infolge Wegzug bisheriger Mitglieder.
... eine Busse von 50 Franken gegen ein Mitglied des Stimm- und Wahlausschusses Dorf für unentschuldigtes Fernbleiben ausgesprochen.
... Paul Imobersteg, Mitglied der Finanz- und Steuerkommission, als Arbeitgebervertreter in die Personalvorsorgestiftung der Gemeinde Frutigen gewählt. Er ersetzt Bernhard Ruch, der per Ende 2004 demissioniert hat.
... das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2004 genehmigt.
... betreffend Verkauf des Schulgutes Rinderwald ein Wiedererwägungsgesuch abgelehnt.
... im Zusammenhang mit der Sanierung des Einmündungsbereiches Wengmattiweg/Brüggmatteweg einem Landabtausch zugestimmt und den im Investitionsplan enthaltenen Erschliessungskredit von 10'000 Franken freigegeben.
... eine Stellungnahme zur Reform der dezentralen Verwaltung beziehungsweise Strategie für Agglomerationen und regionale Zusammenarbeit verabschiedet. Weil Frutigen im kantonalen Richtplan als Entwicklungsschwerpunkt figuriert, soll alles daran gesetzt werden, dass die kantonalen Amtsstellen im Tal verbleiben (so auch das Regierungsstatthalteramt).
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg
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