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Montag, 31. Januar 2005
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Die Grundwasserstände haben sich noch nicht erholt
aid/bns. Die Grundwasserstände im Kanton Bern haben sich vom extrem trockenen Sommer des Jahres 2003 noch nicht erholt, obschon im vergangenen Jahr wieder durchschnittliche Niederschlagsmengen – 97 Prozent des mehrjährigen Durchschnitts – registriert worden sind.
«Das grosse Niederschlagsdefizit des Jahres 2003, in dem nur 70 Prozent der üblichen Niederschlagsmengen gefallen waren, und der trockene November 2004 haben zu den derzeit immer noch tiefen Grundwasserständen geführt», heisst es in einer Medienmitteilung des Wasser- und Energiewirtschaftsamtes des Kantons Bern (WEA) . Vor allem im Mittelland verharrten laut dem unlängst erschienenen hydrografischen Bulletin die Grundwasserspiegel auf recht tiefem Niveau: «Im Dezember 2004 lagen die Grundwasserstände im Mittel rund 45 Zentimeter unter der langjährigen Norm.» Die drei grossen Seen (Bielersee, Brienzersee und Thunersee) hätten mit Ausnahme des Monats Juni durchschnittliche Wasserstände aufgewiesen: «Grosse Niederschlagsmengen liessen im Juni 2004 die Seewasserstände kurzfristig stark ansteigen; das hydrografische Bulletin 2004 (PDF-Datei) ist im Internet in der WEA-Rubrik «Aktuelles» zu finden.
Aus dem hydrografischen Bulleltin 2004
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg
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