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Samstag, 8. Januar 2005
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| Dank Stirnlampen sehen und gesehen werden ist mitunter auch auf Schlittelpisten von Vorteil. (Bilder Dora Schmid-Zürcher) |
Sternenschlitteln auf dem Niederhorn
pd/ds/bns. Einmal pro Woche – jeden Freitagabend seit dem vergangenen 24. Dezember bis kommenden 18. März 2005 – organisiert die Tourismusorganisation Interlaken (TOI) das Angebot «Sternenschlitteln auf dem Niederhorn». Auf dem Programm stehen ein Fondueplausch auf dem Niederhorn, eine rasante Schlittenfahrt und zum Abschluss ein Glühwein im Bergrestaurant Vorsass.
Der Interlakner Tourismusdirektor Stefan Otz und seine Tochter Melina auf der nächtlichen Schlittelpartie vom Niederhorn bis zur Mittelstation Vorsass.
Zusätzlich gibt es nach TOI-Angaben die Möglichkeit, im Bergrestaurant auf dem Niederhorn gratis die neuen Winterschuhe der Lowa Schuhe AG auszuleihen und auf der Schlittelpiste auszutesten: «Die eigenen Schuhe werden an die Talstation transportiert; Schlitten werden bereitgestellt.»
Nachdem im vergangenen Sommer mit dem direkt ab Interlaken lancierten «Indian Dinner Cruise» – siehe auch
Indische Köstlichkeiten auf dem Brienzersee vom Mittwoch, 5. Mai 2004 – ein neues Angebot kreiert wurde, hat sich die Tourismusorganisation Interlaken laut ihrem Direktor Stefan Otz Gedanken gemacht, was den Gästen in Interlaken im Winter angeboten werden könnte: «Nach Gesprächen mit der Niederhornbahn und dank dem Sponsoring der Lowa Schuhe AG konnte das neue Angebot mit dem Sternenschlitteln für unsere Gäste aufgenommen werden.»
Das Angebot «Sternenschlitteln auf dem Niederhorn» (PDF-Datei) ist auf 40 Teilnehmer beschränkt.
Das Angebot: Für 49 Franken kann im Tourismusbüro Interlaken ein Voucher gelöst werden: Inbegriffen sind Fahrt, Fondue, Schlittenmiete, Glühwein und Rückfahrt: Ab Interlaken West fährt der Bus direkt zur Niederhornbahn in Beatenberg, mit den Gondeln geht es weiter aufs Niederhorn (1950 Meter über Normalnull) und dort geniesst man gemütlich ein Fondue. Danach fährt man mit dem zur Verfügung gestellten Schlitten und wenn gewünscht mit ausgeliehenen Winterschuhen – es stehen 18 Paar zur Verfügung – auf der drei Kilometer langen Piste an zirka alle hundert Meter aufgestellten Bauabschrankungslampen vorbei bis zur Mittelstation Vorsass (1580 Meter über Normalnull). Nach einem Glühwein geht es wieder mit der Gondel nach Beatenberg und mit dem Bus zurück nach Interlaken-West. Die Platzzahl ist auf 40 Personen beschränkt – bereits die erste Fahrt war laut Tourismusdirektor Otz ausverkauft. Für die TOI sei es sehr wichtig, so ein buchbares Angebot zu haben. Otz hofft, dass dieses Angebot rege gebucht werde, da es sich auch um ein finanzielles Risiko handle.
Stefan Pfister, Leiter des kaufmännischen Bereichs bei der Niederhornbahn bezeichnet das
Angebot für die Niederhornbahn als an sich nicht neu, doch biete die Zusammenarbeit auch für die Niederhornbahn eine Chance, das Potenzial von TOI zu nutzen. An Silvester seien so viele Anfragen eingegangen, dass sogar Gruppen hätten abgesagt werden müssen. Die Kapazität beträgt laut Pfister für die Niederhornbahn zirka 120 Personen. Bei Nachfragen ab 30 Personen könne man sich auch an einem anderen Tag bei der Niederhornbahn melden.
Oliver Feuz, Verkaufsförderung Lowa Schuhe AG, wies gestern Freitag am Sternenschlitteln darauf hin, von Interlaken aus lieferten die 26 Mitarbeiter die Schuhe des deutschen Mutterhauses in die ganze Schweiz aus. Im Berner Oberland habe Lowa bereits auf der Schynigen Platte sowie in Gstaad ein Testcenter und nun biete sich neu auch die Gelegenheit , den Winterschuh auf dem Niederhorn zu testen, was von den Gästen vor Ort sehr geschätzt werde.
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg
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