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Samstag, 22. Januar 2005
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| In der Gunst des Publikums an erster Stelle: Die Schneeskulptur des französischen Teams. (Bilder zvg) |
Britischer und französischer Sieg am Grindelwalder Schneefestival
pd/bns. Eiskalte Kunst in Grindelwald: Aus meterhohen bereitgestellten Schneeblöcken haben auf dem Dorfplatz von Grindelwald Künstlerteams aus neun Ländern im Laufe einer Woche Figuren und Skulpturen geschaffen. Während die Jury das britische Team mit Kirstie Reid, Eamonn Hughes, Tim Peacock und Beverley Pond-Jones zum Sieger erklärte, steht in der Gunst des Publikums die französische Mannschaft mit Noël Petiot, Guilaine Duhem, Bernhard Juge und Damien Pauletan erster Stelle.
Von der Jury auf Rang 1 gesetzt: Das britische Kunstwerk.
Jeweils im Januar lädt Grindelwald zu einem internationalen Schneefestival auf der Natureisbahn im Dorfzentrum ein. Dabei ist nach Angaben der Veranstalter das oberste Gebot für alle Teilnehmer, dass keine Hilfsmittel verwendet werden dürfen ausser dem Werkstoff Schnee beziehugnsweise Wasser und Eis: «Was im Jahr 1983 mit einem von japanischen Künstlern aus Schnee gehauenen Riesen-Heidi seinen Auftakt nahm, hat sich seither zu einem kulturellen Anlass entwickelt, den man im Gletscherdorf nicht mehr missen möchte.»
Eine Fachjury habe die in der Zeit vom 17. bis 22 Januar 2005 entstandenen kolossalen aber doch überaus vergänglichen Kunstwerke nach den Kriterien Thementreue, Originalität und Ausführung beurteilt, verlautete dazu im weiteren: «Mitwirken kann aber auch das Publikum, so dass die Schneebildhauer jeweils sowohl eine fachliche wie auch eine auf dem Eindruck der Besucher basierende Beurteilung ihrer Werke erhalten.» Doch nicht nur künstlerische Entfaltung und entsprechendes Handwerk seien beim Schneefestival von Grindelwald gefragt. Darüber hinaus werde auch dem gesellschaftlichen Kontakt unter den einzelnen Teams grosse Bedeutung zugemessen: «Gepflegt wird dieser Aspekt durch gemeinsame Ausflüge, Erfahrungsaustausch und nicht zuletzt durch einen traditionellen Fondueabend mit anschliessender Schlittelpartie.»
Rangliste Jury. 1. Grossbritannien (Hotel Eiger): Kirstie Reid, Eamonn Hughes, Tim Peacock und Beverley Pond-Jones. 2. Deutschland (Hotel Schweizerhof): Thomas Hölzl, Stefan Kittlitz, Günther Seemüller und Bertil Rimmele. 3. Mexiko (Hotel Bernerhof): Moreno Guadalupe Varela, Arturo Ramirez, Amalia Benavides und Gonnzaga Rosa Irela Vazquez. – Ferner: Frankreich (Publikum Rang 1; Central Hotel Wolter): Noël Petiot, Guilaine Duhem, Bernhard Juge und Damien Paulet. Italien (Hotel Glacier): Sergio Gallicet, Michele Rizzo, Patrizia Roussel und Paola Carlevaro. Kanada (Hotel Derby): Swavek Gorecki, Lee-Ann Gorecki, Allison Gorecki und Michael Bourque. Niederlande (Hotel Hirschen): Henk van Bennekum, Gertrui Visser, Pauline Barendse und Jan Matthesius. Schweden (Hotel Eiger): Edwin Böck, Lars Fager und Torleif Johansen. Schweiz (Hotel Kirchbühl): Stefan Schnell, Stefan Mesmer, Christian Thomann und Mrdja Damir (alle auf Rang 4).
Rangliste Publikum. 1. Frankreich. 2. Deutschland. 3. Schweiz. – Ferner: Grossbritannien (Jury Rang 1) , Italien, Kanada, Mexiko, Niederlande und Schweden (alle auf Rang 4).
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg
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