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Donnerstag, 20. Januar 2005
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Thun: Schwerverletzter bei Auseinandersetzung

pkb/S. Ein am Kopf schwer verletzter 21jähriger Asylbewerber aus Guinea ist am Mittwochabend ins Spital Thun eingeliefert worden. Seine Verletzungen muss er sich nach Angaben der Untersuchungsbehörden bei einer Auseinandersetzung zugezogen haben.

Am 19. Januar 2005 kurz vor Mittermacht brachte laut einer Medienmitteilung ein unbekannter Mann mit seinem Personenwagen einen Mann von dunkler Hautfarbe, der Kopfverletzungen aufwies, ins Spital Thun: «Der mutmassliche Zeuge machte geltend, dass die Verletzungen von einer Auseinandersetzung stammten, die das Opfer mit zwei Personen gehabt habe.» Als sich das Opfer in Spitalpflege befand, habe sich der Zeuge entfernt ohne seine Personalien zu hinterlassen: «Das schwer verletzte Opfer musste kurz danach zur weiteren Versorgung ins Inselspital nach Bern gebracht werden; es konnte bisher nicht befragt werden.»

Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, handelt es sich nach Angaben des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland beim Opfer um einen in Gerzensee wohnhaften 21jährigen Asylbewerber aus Guinea. Der junge Mann soll seinen Wohnort am Mittwoch zwischen 21 und 22 Uhr mit dem Ziel Thun verlassen haben: «Es ist davon auszugehen, dass es am Zielort zu einer Auseinandersetzung – möglicherweise im Drogenmilieu – gekommen ist.» Die Kopfverletzungen müsse sich der Mann durch einen unbekannten Gegenstand zugezogen haben. Weitere Ermittlungen, insbesondere zum Tatort, Tathergang und zur Täterschaft seien im Gang.

Zeugenaufruf. Die Kantonspolizei in Thun bittet Personen, die Zeugen einer Auseinandersetzung geworden sind, die sich möglicherweise am späten Mittwochabend in Thun ereignet hat, sich zu melden. Insbesondere wird der Berndeutsch sprechende Mann, der das Opfer ins Spital transportiert hat, gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hinweise bitte unter Telefon 033 227’61’11.

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Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg
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