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Dienstag, 18. Januar 2005
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Autobahn A6: Fünf Verletzte bei Auffahrunfall
pkb/S. Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn A6 zwischen dem Allmendtunnel und der Ausfahrt Thun-Süd sind am späteren Montagnachmittag fünf Personen verletzt worden. Die Autobahn in Fahrtrichtung Oberland musste vorübergehend gesperrt werden.
Am Montag, 17. Januar 2005, etwa um 17.45 Uhr wollte sich nach Angaben der Kantonspolizei ein vom Allmendtunnel herkommender Automobilist in eine auf dem Pannenstreifen stehende Kolonne einfügen, welche die Autobahn beim Anschluss Thun-Süd verlassen wollte: «Er liess eine Lücke zum voranstehenden Wagen offen, um einem weiteren Fahrzeug das Einbiegen auf den Pannenstreifen zu ermöglichen.» Plötzlich habe er ein von hinten herannahendes Auto erkannt und sei auf die Grasnarbe neben der Fahrbahn hinausgefahren: «Das nahende Auto fuhr daraufhin auf das weiter vorne stehende Fahrzeug auf und schob dieses in einen weiteren, schräg zur Fahrbahn stehenden, auf den Pannenstreifen einbiegenden Wagen.» Dabei wurden laut einer Medienmitteilung fünf Fahrzeuginsassen verletzt: «Sie mussten mit zwei Ambulanzen ins Spital transportiert werden.» Eines der Fahrzeuge sei in Brand geraten und habe von der Feuerwehr Thun gelöscht werden müssen.
Die Autobahn A6 war nach Polizeiangaben zwischen den Anschlüssen Thun-Nord und Thun-Süd in Fahrtrichtung Berner Oberland für rund eineinhalb Stunden gesperrt: «Der Verkehr wurde über Thun umgeleitet, was zu grösseren Rückstaus führte; weitere Abklärungen zum Unfallhergang sind im Gang.»
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzli, CH-3852 Ringgenberg
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