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Arbeitslosigkeit im Kanton Bern auf 3,0 Prozent zurückgegangen
Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern ist im Februar 2005 um 394 auf 15’856 Personen gesunken. Neben saisonalen Effekten war dafür auch eine allgemeine leichte Erholung in den Sektoren Produktion und Dienstleistungen massgebend. Die Arbeitslosenquote im Kanton Bern verminderte sich gegenüber dem Vormonat von 3,1 auf 3,0 Prozent, während sie landesweit trotz einer Abnahme um 1581 auf 160’451 Arbeitslose unverändert bei 4,1 Prozent verharrte.
aid/sc/bns. in der ganzen Schweiz wurden nach Angaben des Staatssekretariates für Wirtschaft Ende Februar insgesamt 228’701 Stellensuchende registriert, 923 weniger als im Vormonat. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen erhöhte sich um 1032 auf 8648.
Auch im Kanton Bern nahm die Zahl der Stellensuchenden ab, und zwar um 214 auf 23'374 Personen. Die Zahl der arbeitslosen Männer ging um 198 auf 8994, jene der Frauen um 196 auf 6862 Personen zurück. Alle Altersgruppen konnten von der Erholung profitieren. Auch die Zahl der arbeitslosen Lehrlinge (–42 auf 476 Personen) sowie der Schüler und Studenten (–27 auf 357 Personen) nahm weiter ab. Mit 10’629 Personen waren 334 Schweizer weniger arbeitslos als im Vormonat. Bei den Ausländern sank die Zahl um 60 auf 5227 Personen. Die grössten Abnahmen verzeichneten das Gastgewerbe mit 80, Immobilien, Vermietung, Informatik mit 51, sowie elektrische Geräte, Feinmechanik mit 48 Personen. In 20 von 26 Amtsbezirken sank die Zahl der Arbeitslosen. Die höchste Quote verzeichnete der Amtsbezirk Biel mit 4,7 Prozent, gefolgt von Moutier mit 4,1 Prozent. Die Quote liegt mit 1,5 Prozent in den Amtsbezirken Saanen und Signau am tiefsten. Den stärksten Rückgang verzeichneten die Amtsbezirke Saanen (2, 1 auf 1,5 Prozent) und Obersimmental (2,4 auf 1,9 Prozent).
Von den 23’374 (–214) Stellensuchenden im Kanton Bern gingen 3798 (+91) einer bezahlten Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 1506 (+45) nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil und 613 (+54) aller Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung beziehungsweise Umschulung, die länger als einen Monat dauerte. Gemessen am Total der Stellensuchenden waren 16,2 (Vormonat 15,7) Prozent in einem Zwischenverdienst. 6,4 (6,2) Prozent absolvierten ein Beschäftigungsprogramm und 2,6 (2,4) Prozent eine Weiterbildung.
Februar 2005 |
Männer |
Frauen |
Total |
Vormonat |
Differenz |
Total |
Vormonat |
Differenz |
| Kanton Bern |
8994 |
6862 |
15'856 |
16'250 |
–394 |
3,0 % |
3,1 % |
–0,1 % |
| Frutigen |
127 |
85 |
212 |
239 |
–27 |
2,2 % |
2,5 % |
–0,3 % |
| Interlaken |
434 |
285 |
719 |
747 |
–28 |
3,5 % |
3,6 % |
–0,1 % |
| Niedersimmental |
190 |
179 |
369 |
359 |
10 |
3,4 % |
3,3 % |
0,1 % |
| Oberhasli |
51 |
25 |
76 |
95 |
–19 |
1,8 % |
2,2 % |
–0,4 % |
| Obersimmental |
54 |
25 |
79 |
101 |
–22 |
1,9 % |
2,4 % |
–0,5 % |
| Saanen |
51 |
21 |
72 |
103 |
–31 |
1,5 % |
2,1 % |
–0,6 % |
| Thun |
875 |
721 |
1596 |
1596 |
0 |
3,4 % |
3,4 % |
0 % |
Total Oberland |
1782 |
1341 |
3123 |
3240 |
–117 |
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