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Donnerstag, 17. März 2005

Blutauffrischung für den «Alpenregion»-Vorstand vorgesehen

pd/bns. Der Vorstand des Vereins Alpenregion Brienz – Meiringen – Hasliberg Tourismus hat laut einer Medienmitteilung die verschiedenen Meinungsäusserungen an einer sogenannten Elefantenrunde analysiert und sehe sich im Vorgehen bestätigt: «Die neue Strategie wird konsequent umgesetzt; das Marketing soll in ein Profitcenter umgebaut und der Vorstand durch frische und unverbrauchte Persönlichkeiten ergänzt werden.»

Der Vorstand sei laut Vereinspräsident Albin Rüger sehr erfreut gewesen über die grosse Teilnahme an der sogenannten Elefantenrunde der Tourismusorganisation «alpenregion.ch», heisst es in der Medienmitteilung. Die konstruktiven Voten hätten den Vorstand in seinen Vorgehensabsichten mehrheitlich bestärkt. Die Forderung aller Anwesenden sei gewesen, dass der Direktionsposten – siehe auch Hannes Imboden interimistisch «Alpenregion»-Direktor vom Samstag, 19. Februar 2005 – so schnell wie möglich neu besetzt werde: «Rüger orientiert, dass der Suchprozess bereits angelaufen sei.» Die Meinungen betreffend Zusammenarbeitsformen hätten den Vorstand keineswegs überrascht. Die grosse Mehrheit der Partner seien überzeugt, dass die Tourismusregion am besten fahre, wenn sie sich wieder vermehrt auf die eigenen Stärken besinne und diese konsequenter nutze: «Die projektbezogenen Kooperationen sollen sowohl mit Interlaken (TOI) als auch mit Engelberg und anderen möglichen Partnern intensiviert und die angelaufenen Gespräche weitergeführt werden.»

Neue Strategie mit «alter» Grundlage

Im Zusammenhang mit der neuen Strategie habe der Vorstand wahrscheinlich zu wenig detailliert informiert, was Vereinspräsident Albin Rüger offen als einen Fehler des Vorstandes bezeichne. Die neue Strategie basiere nach wie vor auf dem sehr detaillierten und umfangreichen Tourismusleitbild von 1999. Die Hauptzielgruppen (Familien und über 50jährige) und Hauptmärkte (Schweiz, Deutschland, Beneluxländer) seien unverändert geblieben. Neu sei jedoch, dass sich die Tourismusorganisation schwergewichtig auf das Marketing und den Verkauf ausrichten wolle. Ein wichtiges Ziel des Vorstandes sei, «die Marketingabteilung als Profitcenter zu organisieren und durch attraktive Produktegestaltung den direkten Verkauf zu professionalisieren». Weiter sehe der Vorstand «mittelfristig ein schlagkräftiges Destinationsmarketing, wo die finanziellen Mittel effizient und ohne administrative Mehrspurigkeiten zielgerichtet eingesetzt werden können».

Auf Anregung des Hoteliervereins Meiringen-Haslital soll laut Albin Rüger der Vorstand bereits an der nächsten Hauptversammlung mit unverbrauchten Persönlichkeiten aufgefrischt und von sieben auf neun Mitglieder aufgestockt werden, verlautet im weiteren: Wunschkandidaten seien unter anderen Simon Anderegg (Präsident Hotelierverein Meiringen-Haslital), Maya Heutschi (Leiterin Reka-Zentrum Hasliberg), Simon Koller (Direktor Brienz–Rothorn-Bahn) und Marcel Zysset (Camping Aaregg Brienz). «Ein Anliegen, das mehrfach geäussert wurde nehme er sich persönlich ganz besonders zu Herzen und zähle auf die Unterstützung der ganzen Region», schliesst Rüger laut Medienmitteilung die Eckpunkte der «Elefantenrunde» zusammen: Unter dem Leitsatz «Allen Leuten recht getan ist eine Kunst die niemand kann» wolle er vermehrt Prioritäten setzen «und damit gezwungenermassen den einen oder die andere vor den Kopf stossen, im Interesse einer starken Tourismusregion ‹alpenregion.ch›.»

Berner Oberland News

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004





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