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Mittwoch, 23. März 2005
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Gasaustritt in Bönigen – Rohrverbindungen abgedichtet

Nach einem Gasaustritt in einer BKW-Transformatorenstation an der Gsteigstrasse in Bönigen zu Beginn der vergangenen Woche als Folge von drei undichten Rohrverbindungen der Gasleitung in der Mattenstrasse sind die schadhaften Stellen repariert worden. Für die Anwohner bestand laut einer Medienmitteilung der Industriellen Betriebe Interlaken keine Gefahr.

pd/bns. Am Montag, 14. März 2005 war nach Angaben der Industriellen Betriebe Interlaken (IBI) in einer Transformatorenstation der BKW FMB Energie AG an der Gsteigstrasse 21 in Bönigen Gasgeruch festgestellt worden. Die sofort eingeleiteten Untersuchungen der IBI, dem Betreiber des Gasnetzes auf dem Bödeli, hätten vorerst jedoch keine Klärung der Ursache gebracht: «Zur Sicherheit wurden auch die umliegenden Gebäude und Wohnhäuser auf einen möglichen Gasaustritt kontrolliert; nach umfangreichen Sondierbohrungen entlang der Gas-Niederdruckleitung in der Gsteigstrasse, konnten jedoch keine lecken Stellen festgestellt werden.»

Gefunden wurden laut IBI schliesslich drei undichte Stemmmuffen im Mitteldruckbereich der Gasleitung in der Mattenstrasse nahe der Lütschinenbrücke. Dort kreuzten sich die von der Transformatorenstation herkommende Stromleitung der BKW und die Leitung des IBI-Gasnetzes: «Durch die Kabelschutzrohre der Stromleitung konnte sich das Gas somit bis in die Transformatorenstation ausbreiten; inzwischen wurden die schadhaften Muffen repariert und während mehreren Tagen auf ihre Dichtheit überprüft.» Auch während des Gasaustrittes soll keine Gefahr für die Anwohner bestanden haben: «Die nur sehr geringe Konzentration des Gases in der Luft konnte exakt gemessen werden und entsprach zu keinem Zeitpunkt einem kritischen Mischverhältnis.»

Das Gasnetz auf dem Bödeli werde mit einem in einer Mischanlage der IBI aufbereiteten Propan-Luft-Gemisch gespiesen, wird in der Medienmitteilung erinnert: «Die in der schweizerischen Gasindustrie verwendeten Brenngase wie Erdgas (Methan), Propan und Butan sind von Natur aus geruchlos und könnten ohne entsprechende Hilfsmittel nicht wahrgenommen werden. Aus diesem Grund werden allen Gasen Odoriermittel beigemischt. Dabei handelt es sich um schwefelhaltige Kohlenwasserstoffe, welche vom Menschen bereits in geringster Konzentration wahrgenommen werden.»

Berner Oberland News

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004





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