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Goldey Interlaken: Mit zweitem «Loveroom» im Trend
pd/ds. Als neueste Errungenschaft stellt das Interlakner Dreisternhotel Goldey Liebespaaren einen zweiten «Loveroom» zur Verfügung. Für Goldey-Hotelier Andreas Kuchen ist klar: «Die Nachfrage nach Hotelzimmern, die zu einer Liebesoase veredelt worden sind, liegen im Trend.»
«Herzstück» des neuen «Loverooms» ist ein rundes Bett, welches sich um die eigene Achse dreht. – Von links nach rechts: Goldey-Hotelier Andreas Kuchen und die Basler Theater- und Kulissenbauer Murielle und Manfred Veya Schmidt. (Bilder Dora Schmid-Zürcher)
Im Hotel Goldey in Interlaken ist nach dem «Sternenhimmel» unter der Bezeichnung «Laguna-Romatica» bereits der zweite «Loveroom» innerhalb von zwei Jahren eingerichtet worden. Hoteldirektor Andreas Kuchen ist laut einer Medienmitteilung davon überzeugt, dass sich die Investition von 50'000 Franken lohnen werde. Die vom Basler Theater- und Kulissenbauer-Ehepaar Murielle und Manfred Veya Schmidt geschaffene Liebesoase präsentiert sich in einer Fantasiewelt der besonderen Art. «Herzstück» des neuen «Loveroom»s ist ein rundes Bett, welches sich um die eigene Achse dreht. Im etwa 50 Quadratmeter grossen Zimmer befindet sich auch ein Sprudelbad und im separatem Raum eine Sauna: «Lichtspiele sorgen für entspannende Momente, die sich positiv auf das Wohlbefinden der Paare übertragen.» In der «Laguna-Romantica» sorgten zudem CD-Player und DVD mit Grossleinwand für anregend-erotische Unterhaltung: «Langeweile kann da gar nicht erst aufkommen – und wenn doch: spannende und variantenreiche Liebespiele gehören natürlich auch zur vielseitigen Infrastruktur der ‹Laguna-Romantica›.» Diese Liebesoase kann für eine oder mehrere Nächte gebucht werden. Eine Nacht in der «Laguna Romantica» kostet nach Goldey-Angaben ab 580 Franken: «Damit das Paar ungestört bleibt, gehört zum Service, dass verschiedene Schlemmereien und Getränke im Zimmer bereitgestellt werden, die nach Lust und Laune konsumiert werden können.» So werde der Champagner schon vor der Ankunft kühlgestellt.
Zur Ausstattung des neuen «Loverooms» gehört auch ein Sprudelbad.
Andreas Kuchen ist zusammen mit zwei Geschäftspartnern auch Initiant der Internetseite www.loveroom.ch. Auf dieser Seite sind laut einer Medienmitteilung alle Hotel übersichtlich aufgeführt, «welche ein romantisch-erotisches Hotelzimmer anbieten und dort für einen hohen Standard garantieren». Seit dem Start vor zwei Jahren könnten die Betreiber nicht über mangelndes Interesse klagen. In der Schweiz sind schon über vierzig Betriebe angeschlossen. Kuchen sei zuversichtlich, dass sich die Nachfrage weiterentwickle. Die Erfahrung habe auch gezeigt, dass sich Erotikzimmer besonders zu Randzeiten, zum Beispiel über Wochenenden oder während den Zwischensaisons gut buchen liessen. Auch Gutscheine für «Loveroom»-Übernachtungen seien sehr beliebt, als Hochzeitsgeschenk oder einfach so als Überraschung.
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