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Donnerstag, 10. März 2005
Das Rekrutenspiel 16-3 am Mittwochabend in der Aula der Sekundarschule Interlaken. (Bilder Dora Schmid-Zürcher)

3. Jungfrau-Musikfestival: Promotionskonzert des Rekrutenspiels 16-3

Im Vorfeld des dritten Jungfrau-Musikfestivals im kommenden Juli hat des Ausbildungsorchesters der Schweizer Militärmusik am Mittwochabend in Interlaken ein Promotionskonzert gegeben.

Das Rekrutenspiel 16-3 zählt insgesamt an die 80 Bläser, Schlagzeuger und Tambouren.

ds/pvr. Unter der Leitung von Hauptmann Max Schenk und Adjutant-Unteroffizier Philipp Rütsche konzertierten in der Aula der Sekundarschule Interlaken rund 60 Bläser und Schlagzeuger sowie 16 Tambouren des Rekrutenspiels 16-3 aus allen Teilen der Schweiz. In dem Ensemble wirken auch fünf Berner Oberländer mit, und zwar die Trompeter Simon Rösti aus St. Stephan, Roger Rüttimann aus Thun und Florian Michel aus Bönigen, der Schlagzeuger Rafael Imhof aus Thun sowie der Tambour André Bodmer aus Spiez. Zwischen den Konzertblöcken des Rekrutenspiels orientierte der Organisationskomiteepräsident, Oberst Robert Grob über das Jungfrau-Musikfestival (JMF) vom 2. bis 9. Juli 2005 in Interlaken und Thun. Auf dem Programm – siehe auch Link zu www.jungfrau-music-festival.ch/programm.htm stehen Konzerte in Interlaken mit dem Orchestra di Fiati della Svizzera Italiana, der Regional Brass Band Bern, der Danish Concert Band, dem Italian Air Force Orchestra, der Swiss Army Concert Band, dem Nationalen Jugendblasorchester der Schweiz sowie in Thun mit dem Polizeimusikkorps Baden-Württemberg.

Oberst Robert Grob ist Chef der Militärmusik und leitet das Schweizer Ausbildungszentrum Militärmusik in Aarau. Als Kommandant des Schweizer Armeespiels trägt er grossen Anteil am Erfolg dieser Eliteformationen im In- und Ausland.

Jedes Jahr können nach offiziellen Angaben 240 junge Musikerinnen und Musiker von der Ausbildung in den drei Rekrutenspielen profitieren. Die Trompeter, Tambouren, Schlagzeuger und Betriebssoldaten würden während 21 Wochen fachlich und menschlich auf ihre Aufgaben in der Schweizer Militärmusik vorbereitet. Hauptfächer seien Instrumentalausbildung, Ensemble- und Orchesterschulung, Musiktheorie sowie Rhythmik- und Bewegungslehre. Als Abschluss erhalten die Militärmusiker die begehrten Instrumentaldiplome des Schweizer Blasmusikverbandes (SBV) beziehungsweise die Leiterdiplome des Schweizerischen Tambourenverbandes (STV). Die Kader könnten parallel dazu die Dirigentendiplome erlangen: «Die breitgefächerte Ausbildung ermöglicht dem Orchester, die vielseitigen Aufgaben wie die musikalische Umrahmung von Staatsempfängen, Beförderungsfeiern, Fahnenzeremoniellen und Einsätzen für Armee, Bund und Öffentlichkeit kompetent zu erfüllen.» Mit Saal- und Platzkonzerten sowie Workshops baue das Rekrutenspiel zudem eine wichtige musikalische Brücke zwischen Bevölkerung und Armee. Für die Gesamtausbildung der Militärmusik-Rekrutenschule 16-3 sind nach diesen Angaben Hauptmann Max Schenk, Chef Rekrutenspiel, und Adjutant-Unteroffizier Philipp Rütsche, Fachlehrer Tambouren, verantwortlich: «Sie werden von drei Musikoffizieren, einem Hauptfeldwebel und sechs Unteroffizieren unterstützt, die während der laufenden Rekrutenschule ihren Grad abverdienen; zudem engagieren sich Fachspezialisten in der Ausbildung, welche als Zeitmilitär angestellt sind.»

Dem Leiter des Ausbildungszentrums der Schweizer Militärmusik in Aarau und Kommandant des Armeespiels, Oberst Robert Grob wird ein grosser Anteil am Erfolg dieser Eliteformationen im In- und Ausland zugeschrieben. Grob hatte im Jahr 1980 am Konservatorium Basel mit dem Diplom als Blasmusikdirigent und Posaunist abgeschlossen. Er unterrichtete an verschiedenen Musikschulen und arbeitete als Bühnenmusiker am Stadttheater in Basel, ehe er im Jahr 1976 Musikinstruktor und Leiter der Ausbildung des Rekrutenspiels Aarau wurde. Als Dirigent leitete er erfolgreich die Musikgesellschaft Wangen bei Olten von 1975 bis 1982, die Polizeimusik Aargau von 1983 bis 1992 und seit dem Jahr 1993 die Stadtmusik Aarau.

3. Jungfrau Music Festival in Interlaken und Thun 3. bis 9. Juli 2005. Ticketbestellungen. Bestellungen via Internet: www.beo-tickets.ch (24 Stunden). Hotline für Fragen und Bestellungen (Dienstag bis Freitag 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr): Geschäftsstelle Jungfrau-Musikfestival, Centralstrasse 4, 3800 Interlaken Telefon +41 (0)33821'21'15 / Fax+41 (0)33821'21'16 / E-Mail: info@jungfrau-music-festival.ch / www.jungfrau-music-festival.ch

Vorverkaufsstellen. Beip: BLS Reisezentrum. – Bern: Musikhaus Krompholz, BLS Reisezentrum (Genfergasse 11). – Frutigen: BLS Reisezentrum. – Interlaken: beo-tickets.ch (Centralstrasse 4), BLS Reisezentrum Westbahnhof und Tourismusbüro beim Hotel Metropole. – Spiez: BLS-Reisezentrum. – Thun: ZIG ZAG Records AG. – Zweisimmen: BLS Reisezentrum.

Unterkunft. Reservation von Hotelzimmern: Gratis-Nummer 0800 55'85'55 (gültig nur innerhalb der Schweiz) oder +41 (0)33 826'53'75 / E-Mail:reservation@interlakentourism.ch

Alljährlich werden in den drei Rekrutenspielen 240 junge Leute als Trompeter, Tambouren, Schlagzeuger und Betriebssoldaten ausgebildet.

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Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, CH-3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41 33 821 10 61 und Fax +41 33 82110 64 / Mobile +41 79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004





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