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Freitag, 18. März 2005
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An der Generalversammlung vom Freitagnachmittag. Von links nach rechts Verwaltungsratspräsident Oskar Schärz, Erich von Däniken, der neue Geschäftsführer Fritz Zemp und Verwaltungsratsmitglied Achilles Handschin. (Bilder Dora Schmid-Zürcher)

Mystery Park AG: Alle Anträge des Verwaltungsrates genehmigt

Insgesamt 503 Aktionäre – die 31,7 Prozent des Aktienkapitals vertreten – haben am Freitag an der Generalversammlung der Mystery Park AG teilgenommen. An der Versammlung wurden alle Traktanden mit grossem Mehr angenommen. Die Aktionäre haben den Verwaltungsrat mit nur einer Gegenstimme entlastet.

Schneehaufen in Form einer Pyramide vor dem Mysterypark in Matten bei Interlaken.

pd/ds.Den Jahresabschluss 2004 hatte die Mystery Park AG – siehe auch «Auch mit Abschreibungsverlust gesunde Finanzen» vom Donnerstag, 24. Februar 2005 – bereits im Vorfeld der ordentlichen Generalversammlung vom 18. März 2005 publiziert. Mit 19,4 Millionen Franken wurde laut einer Medienmitteilung der Umsatz des Eröffnungsjahres von 19,8 Millionen Franken praktisch erreicht und es habe ein Betriebsergebnis (Ebitda) von 4,8 Millionen Franken resultiert. Der Verwaltungsrat hatte laut Medienmitteilung entschieden, den Abschluss bereits in diesem Jahr nach dem Rechnungslegungsstandard «Swiss GAAP FER» zu erstellen, wonach der gesamte Park nicht wie ursprünglich im Businessplan und in den Zeichnungsprospekten vorgesehen innerhalb von 30 Jahren (rechnerische Durchschnittsabschreibung), sondern bereits in 15 Jahren voll abgeschrieben werde: «Daraus ergibt sich für das Geschäftsjahr 2004 ein nicht liquiditätswirksamer Abschreibungsverlust von 2,7 Millionen Franken.»

Erich von Däniken zusammen mit der Sängerin Anita bei der Präsentation der neuen Ethnopop-CD «World of Mysteries».

Zielvorgabe 350'000 Besucher

Für das Jahr 2005 hätten sich die Verantwortlichen des Erlebnisparks in Interlaken
350'000 Besucher zum Ziel gesetzt: Sollte dies gelingen, soll laut einer Medienmitteilung gegen Ende dieses Jahres der millionste Gast im Mysterypark begrüsst werden können. Der Mysterypark hofft dank besserem Marketing und neuen Kongressräumen auf mehr Besucher. Neue Einnahmen erhoffe sich der Park von Franchise-Nehmern im Ausland. Aussichtsreiche Gespräche würden mit Investoren in Südostasien geführt.

«Von Jules Verne bis Perry Rhodan»

Bis zum 24. April 2005 zeigt eine Sonderausstellung «Von Jules Verne bis Perry Rhodan» eine Hommage an Jules Verne, den eigentlichen Vater der Science Fiction, und erstmalig in der Schweiz über hundert Originalbilder von Johnny Bruck und weitere Zeichnungen und Grossmodelle aus der Welt von Perry Rhodan. Der Anfangspunkt werde mit dem «Vater des Science Fiction», Jules Verne (8. Februar 1828 bis 24. März 1905) gesetzt. Film- und Bildbeiträge gewährten einen Blick in das Leben und Schaffen des Schriftstellers. Erstmalig in der Schweiz sollen zudem über hundert Originalbilder von Johnny Bruck präsentiert. Abgerundet werde die Ausstellung mit einem Querschnitt aus der Perry-Rhodan-Science-Fiction-Serie (die sich seit über 40 Jahren grosser Beliebtheit erfreue), weiterer Johnny-Bruck-Zeichnungen sowie einem übergrossen Modell eines gigantischen Fantasie-Raumschiffs.

Der Weltraumexperte Dr. Bruno Stanek wird zusammen mit zehn anderen Wissenschaftern am 4. und 5. November 2005 mit zehn weiteren Wissenschafter am zweiten «World Mysteryforum» in Interlaken teilnehmen. – Stanek hält am kommenden 7. April in Ringgenberg einen Vortrag über «Renaissance der Planetenforschung».

Jules Verne

Wie kein anderer vor ihm habe es Jules Verne verstanden aus Wissenschaft und Fiktion unglaubliche Abenteuergeschichten zu spinnen, hiess es im weiteren: «Seine Bücher sind weltweit am häufigsten übersetzt worden – noch häufiger als die Werke von Shakespeare.» Millionen von Lesern habe er auf «Reisen um den Mond» und «20.000 Meilen unter das Meer» entführt – in einer Zeit als der Weltraum und die Tiefsee noch in weiter Ferne gelegen seien.

Perry Rhodan

Perry Rhodan wird in der Mysterpark-Medienmitteilung als die erfolgreichste Science-Fiction-Serie der Welt bezeichnet: «Über eine Milliarde gedruckter Exemplare, ein Welterfolg seit 40 Jahren.» Neun Autoren schrieben derzeit für Perry Rhodan. Wöchentlich gelange ein neuer Heftroman an die Kioske. Dazu seien bislang über 400 Taschenbücher, 78 Hardcover und zahlreiche Sonderpublikationen erschienen: «Darüber hinaus wurde das riesige literarische Werk auch von anderen Medien erschlossen, beispielsweise durch CD-ROM, Hörspiele, Rocket-eBooks und Raumschiffmodelle.»

Die Festung der Inquisition – zwei Jahre arbeitete der österreichische Modellbauer Raimund Peter an dieser Perry-Rhodan-Raumstation im Massstab 1:10'000, die in der fiktiven Welt eine Höhe von 22 Kilometer hat.

Als am 8. September 1961 der erste Roman der Perry-Rhodan-Serie unter dem Titel «Unternehmen Stardust» publiziert worden sei, habe niemand ahnen können, welcher Erfolg aus der Idee des Autoren-Duos Karl-Herbert Scheer und Walter Ernsting (alias Clark Darlton) erwachsen würde: «Die Geschichte des Astronauten Perry Rhodan, der im Jahr 1971 auf dem Mond landet, dort Ausserirdische trifft und mit deren Hilfe die zerstrittene Erde eint, fand sofort eine Vielzahl begeisterter Leser ... Fremdartige Aliens wie der riesige, monströs wirkende Haluter Icho Tolot oder Gucky, der kleine, Gedanken lesende ‹Mausbiber›, gehören ebenso zu der Serie wie intelligente Roboter, Pflanzen-Zivilisationen, denkende Elektronengehirne und Wesen, deren Kultur in einer Giftgas-Atmosphäre beheimatet ist.

LAN-Party im Mysterypark

Vom 29. April bis 1. Mai 2005 soll der Mysterypark zur «Gaming Zone» werden: Rund 750 Teilnehmer treffen sich laut einer Medienmitteilung zur ersten «Mystery-LAN-Party». Daneben kämen auch die Play-Station-Fans voll auf ihre Kosten: «200 Play-Station Portable Konsolen werden in der Play-Station-Zone schweizweit erstmals zum Einsatz kommen. Verantwortlich für die Durchführung der ersten «Mystery-LAN-Party» ist laut Medienmitteilung die «Swiss Gaming Association» Der Besucher des Mysteryparks werde an den drei Tagen rund 750 Spieler beobachten können, die mit ihren Computern in diversen Spielen gegeneinander anträten und dabei um ein Preisgeld im Gesamtwert von 20'000 Franken spielzen.»

Der Mysterypark gedenkt des hundertsten Todestages des französischen Schriftstellers Jules Verne in einer Sonderausstellung.

Zweites «World Mysteryforum» im November

Mit dem sechsten Menschen auf dem Mond, Ex-Astronaut Edward Mitchell sollen am 4. und 5. November 2005 zehn Wissenschafter aus sechs Nationen auf dem zweiten «World Mysteryforum» im Mysterypark Interlaken «Forschungsresultate, Theorien und Perspektiven zur Diskussion stellen, die den Erkenntnishorizont überschreiten oder sogar jenseits der Schulwissenschaft stehen». Die Vordenker des «World Mysteryforums» sollen die Forumsteilnehmer zu irdischen und ausserirdischen Phänomenen führen. – Das «World Mysteryforum» präsentiert nach Mysteryparkangaben zehn Referenten aus sechs Ländern:

– Dr. Edward Mitchell (USA), Apollo-14-Mond-Astronaut.
– Graham Hancock (GB) Bestsellerautor und Unterwasserforscher.
– Dr. Rupert Sheldrake (GB), Biologe, Entdecker morphogenetischer Felder.
– Prof. Dr. Fritz-Albert Popp (D) Biophotonenforscher.
– Prof. Dr. Samuel L. Braunstein (GB) Physiker, Teleportationsspezialist.
– Dr. Beatriz Gato Rivera (E), Kosmologin, ETI-Theoretikerin.
– Sergius Golowin (CH), Literat, Ethnograph, Historiker.
– Dr. Bruno Stanek (CH), Raumfahrtexperte, Mathematiker, Publizist.
– Dr. Claudio Maccone (I) Mathematiker, SETI-Berater.
– Prof. Dr. Beda Stadler (CH) Genetiker und Gentechnologieexperte.

Das Spektrum der Referate und Diskussionen auf dem zweiten «World Mysteryforum» umfasse wieder eine Auswahl von brisanten Forschungsthemen mit erstaunlichen Erkenntnissen der Wissenschafter – die damit auch in den eigenen Reihen für Unruhe sorgten, verlautet dazu im weiteren. Schwerpunktthema auf diesem «World Mysteryforum» seien jedoch die neuen Erkenntisse zur Weltraumfahrt, zur Evolution ausserirdischer Intelligenzen und Hyperzivilisationen sowie zur interstellaren Raumfahrt.

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004





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